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Growing in Virtue: Aquinas on Habit
Eine überzeugende Analyse, die das Werk von Aquin mit der zeitgenössischen Literatur über Tugenden verbindet
Trotz der verstärkten Aufmerksamkeit für Tugenden hat die zeitgenössische philosophische und theologische Literatur keine detaillierte Analyse darüber geliefert, wie Menschen die guten Gewohnheiten, die wir als Tugenden kennen, erlangen und darin wachsen. Obwohl die populäre Literatur Anleitungen zum Erreichen und Wachsen in der Tugend bietet, fehlt eine sorgfältige wissenschaftliche Analyse, was genau diese guten Gewohnheiten sind, in denen wir wachsen.
Wachsen in der Tugend ist die einzige umfassende Darstellung des Wachstums in der Tugend im Denken von Thomas von Aquin. Mattison bietet eine solide Darstellung der Gewohnheiten, einschließlich der Frage, was Gewohnheiten sind, warum sie gebraucht werden und was sie leisten, wenn sie einmal vorhanden sind. Er stützt sich auf Aquin, um die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen natürlichen (erworbenen) Tugenden und begnadeten (anerzogenen) Tugenden sorgfältig zu beschreiben. Im Verlauf des Buches erörtert Mattison die Unterscheidung zwischen Veranlagung und Gewohnheit, die Rolle der "Gewohnheit" bei der Tugendbildung, das Wesen der tugendhaften Leidenschaften, den besonderen Beitrag der Gaben des Heiligen Geistes zum Leben in der Gnade, Erklärungen für anhaltende Aktivität nach dem Verlust der Tugend und die Möglichkeit der Koexistenz von anerzogenen und erworbenen Tugenden in ein und derselben Person.
Für Leser, die sich für Tugend und Moral aus einer philosophischen Perspektive interessieren, und insbesondere für Wissenschaftler der theologischen Ethik und Moraltheologie bietet Mattison überzeugende Argumente aus dem Werk von Aquin, die ausdrücklich mit der zeitgenössischen Forschung in der philosophischen Tugendethik verbunden sind.