Bewertung:

Das Buch vertritt eine starke Antikriegsperspektive in Bezug auf die Militarisierung des Weltraums, aber es mangelt ihm an wissenschaftlicher Strenge und einem ausgewogenen Blick auf die politische Landschaft. Leser, die eine technische Erkundung von Weltraumwaffen erwarten, könnten enttäuscht sein.
Vorteile:Der Autor vermittelt effektiv die Gefahren der Bewaffnung des Weltraums und schärft das Bewusstsein für die Folgen militärischer Aktionen im Weltraum. Das Buch dient als Weckruf für seine Leser.
Nachteile:Das Buch wird kritisiert, weil es zu politisch ist und nicht genügend wissenschaftliche Einblicke in das Thema bietet. Es fehlt eine alternative Perspektive und enthält Ungenauigkeiten in Bezug auf die Militärtechnologie und die aktuellen Weltraumfähigkeiten.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Weapons in Space
Weapons in Space untersucht, wie die Vereinigten Staaten - unter Verletzung internationaler Verträge - die Militarisierung des Weltraums vorantreiben.
Auf der Grundlage von Auszügen aus US-Regierungsdokumenten skizziert der preisgekrönte Enthüllungsjournalist Karl Grossman die Weltraumdoktrin des US-Militärs, ihre Ähnlichkeit mit dem ursprünglichen „Krieg der Sterne“-Schema von Ronald Reagan und Edward Teller sowie die weltraumgestützten Laser, Hochgeschwindigkeitskanonen und Teilchenstrahlen, die sie bei ihrer Mission, die Erde zu „beherrschen“, einsetzen wollen. Grossman zeigt die enge Verbindung zwischen der Militarisierung und der Nuklearisierung des Weltraums auf und verfolgt den Fluss von Milliarden von US-Steuergeldern an die Unternehmen, die Waffen für den Weltraum erforschen und entwickeln.
Sein Buch erklärt den Weltraumvertrag und gibt einen Überblick über die Geschichte des Globalen Netzwerks gegen Waffen und Atomkraft im Weltraum: was es tut, was es plant - und was der Leser tun kann, um die Pläne der USA, den Himmel in ein Kriegsgebiet zu verwandeln, in Frage zu stellen.