Wahre Verbrechen im China des achtzehnten Jahrhunderts: Zwanzig Fallgeschichten

Bewertung:   (4,6 von 5)

Wahre Verbrechen im China des achtzehnten Jahrhunderts: Zwanzig Fallgeschichten (E. Hegel Robert)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch bietet einen detaillierten Einblick in Strafsachen im alten China und liefert wertvolle Erkenntnisse für alle, die sich für die chinesische Geschichte und das chinesische Rechtssystem interessieren. Für Leser, die mit diesem Kontext nicht vertraut sind oder sich dafür nicht interessieren, ist es jedoch möglicherweise nicht geeignet.

Vorteile:

Das Buch ist gut recherchiert und aufschlussreich, insbesondere für Sinophile und diejenigen, die sich für Chinas Bürokratie und Strafjustiz interessieren. Viele Leser empfanden es als eine sehr gute Lektüre und sehr informativ, insbesondere in Bezug auf das alte China.

Nachteile:

Für Leser, die mit der chinesischen Geschichte nicht vertraut sind oder sich nicht für den besonderen Fokus auf die Behandlung von Strafsachen in China interessieren, könnte das Buch langweilig sein.

(basierend auf 4 Leserbewertungen)

Originaltitel:

True Crimes in Eighteenth-Century China: Twenty Case Histories

Inhalt des Buches:

Dieser faszinierende Band ist die erste ins Englische übersetzte Sammlung von Kriminalfällen aus dem späten kaiserlichen China, bei denen es in den meisten Fällen um Tötungsdelikte geht, und stellt das wenig untersuchte Genre der Rechtsfallerzählungen vor. Diese wahren Geschichten von Verbrechen aus Leidenschaft, Familienkonflikten, Nachbarschaftsfehden, Bandengewalt und Aufruhr sind eine Fundgrube für Informationen über soziale Beziehungen und rechtliche Verfahren.

Jede Erzählung beschreibt die Umstände, die zu einem Verbrechen und seiner Entdeckung führen, das Aussehen des Tatorts und der Leiche, die offensichtliche Todesursache, Spekulationen über Motive und Vorsatz und die Frage, ob Selbstverteidigung im Spiel war. Detaillierte Aussagen des Angeklagten, von Zeugen, Familienmitgliedern und Nachbarn sind ebenso enthalten wie Zusammenfassungen und Stellungnahmen von örtlichen Richtern, Gerichtsmedizinern und anderen Beamten, die in der gerichtlichen Überprüfungskette höher stehen. Die Beamten erläutern, gegen welches Gesetz des Rechtskodex der Qing-Dynastie verstoßen wurde, welche Strafe angemessen war und ob eine Strafminderung in Betracht kam.

Diese Aufzeichnungen begannen als Berichte von Richtern über Mordfälle in ihrem Zuständigkeitsbereich, die laut Gesetz zunächst auf Bezirksebene verhandelt und dann von Justizbeamten auf Präfektur-, Provinz- und nationaler Ebene geprüft werden mussten, wobei jeder Verwalter seine eigenen Anmerkungen zu den Akten hinzufügte. Jeder Fall wurde abschließend in Peking entschieden, und zwar im Namen des Kaisers, wenn nicht sogar vom Monarchen selbst, bevor die Urteile vollstreckt und die Akten zu den Akten gelegt werden konnten. Alle hier übersetzten Fälle stammen aus den kaiserlichen Kopien der Qing, von denen die meisten heute im Ersten Historischen Archiv in Peking aufbewahrt werden.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780295989075
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch
Erscheinungsjahr:2009
Seitenzahl:312

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