Bewertung:

Kathryn Canavans „True Crime Philadelphia“ ist eine gut recherchierte und fesselnde Erkundung der dunklen Geschichte Philadelphias, die Verbrechen, Geschichte und Erzählung miteinander verbindet. Während viele Leser das Buch faszinierend und informativ fanden, bemängelten einige, dass es zu detailliert sei und zu wenig über aktuelle Verbrechen berichte.
Vorteile:Gründlich recherchiert, fesselnd erzählt, interessante und weniger bekannte Kriminalgeschichten, lebendige Details, die historische Ereignisse zum Leben erwecken, großer Anreiz für Fans echter Verbrechen und Geschichtsinteressierte, mit Fotos und angenehmem Schreibstil.
Nachteile:Einige Leser empfanden das Buch als zu detailliert mit irrelevanten Informationen, wünschten sich aktuellere Verbrechen und neigten dazu, das Interesse des Lesers durch zu viele Details zu verlieren.
(basierend auf 19 Leserbewertungen)
True Crime Philadelphia: From America's First Bank Robbery to the Real-Life Killers Who Inspired Boardwalk Empire
Der Serienmörder H. H.
Holmes baute seine Mörderburg in Chicago, aber er traf den Henker in Philadelphia. Al Capone verbüßte hier seine erste Gefängnisstrafe. Die realen Mörder, die HBOs Boardwalk Empire inspirierten, lebten und starben hier.
1798 wurde hier der erste Banküberfall in Amerika verübt.
Die erste Lösegeldentführung des Landes ging 1874 reibungslos über die Bühne. In den 1930er Jahren heckte ein Mann aus South Philadelphia den größten Massenmord in der Geschichte der USA aus.
Seine Komplizen waren unglückliche Hausfrauen. Katholiken und Protestanten schossen 1844 in den Straßen der Stadt mit Kanonen auf einander. Der Bürgerrechtsheld Octavius V.
Catto wurde 1871 in der South Street niedergeschossen. Machen Sie mit uns einen Spaziergang durch die Stadtgeschichte. Würden Sie am 3.
April 1945 am Eastern State Penitentiary vorbeikommen, gerade als der berühmte Bankräuber Willie Sutton am helllichten Tag aus einem Fluchttunnel hervorkam? Oder wären Sie vielleicht einer der geladenen Gäste bei der Hinrichtung von H. H.
Holmes im Moyamensing-Gefängnis an einem grauen Morgen im Mai 1896 gewesen? Diese Hinrichtung gilt immer noch als eine der bizarrsten in der Geschichte der Stadt. Oder wären Sie, wenn Sie am 1. Juli 1874 die Washington Lane entlanggingen, aufmerksam genug gewesen, um die beiden Männer aufzuhalten, die den kleinen blonden Charley Ross mit Süßigkeiten weglockten? Vielleicht hätten Sie die erste Lösegeldentführung in Amerika verhindert, die zu der Mahnung führte: "Nimm niemals Süßigkeiten von einem Fremden an".
Der Fall inspirierte die Entführung von Leopold und Loeb.
Dann war da noch der Bankräuber, dessen Beerdigung Tausende von Zuschauern anlockte, und die Angeklagte, die einen Einbruch verübte und so verführerisch war, dass die Gespräche aufhörten, sobald sie den Gerichtssaal betrat. Mörderische Dienstmädchen, stümperhafte Einbrecher und unerschrockene Lokalmatadore - das ist True Crime Philadelphia.