Wahrheit, Folter und der American Way: Die Geschichte und die Folgen der US-Beteiligung an der Folter

Bewertung:   (4,5 von 5)

Wahrheit, Folter und der American Way: Die Geschichte und die Folgen der US-Beteiligung an der Folter (Jennfier Harbury)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch stellt eine zutiefst beunruhigende Untersuchung der amerikanischen Geschichte von Folter und Menschenrechtsverletzungen dar, wobei der Schwerpunkt auf dem Engagement der CIA in Lateinamerika und den Parallelen zu aktuellen Themen liegt. Während viele Leser das Buch als aufschlussreich und wichtig empfanden, kritisierten einige den Mangel an umsetzbaren Lösungen und merkten an, dass sich Teile des Buches wiederholten.

Vorteile:

Das Buch ist gut geschrieben, aufschlussreich und bietet einen historischen Kontext über Menschenrechtsverletzungen, insbesondere in Bezug auf die Rolle der US-Regierung bei Folterungen. Es hat die Leser motiviert, sich bei Menschenrechtsorganisationen zu engagieren und bietet wichtige Einblicke in die Folgen der Regierungspolitik. Das Engagement und der Mut des Autors, unbequeme Wahrheiten anzusprechen, sind lobenswert.

Nachteile:

Die Leser empfanden den Inhalt als deprimierend und aufgrund der anschaulichen Beschreibungen von Folterungen manchmal als schwer verdaulich. Einige Kritiker bemängelten, dass die Empfehlungen des Autors unwirksam seien, und andere merkten an, dass sich Teile des Buches für diejenigen, die bereits über die behandelten Themen informiert sind, wiederholen.

(basierend auf 8 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Truth, Torture, and the American Way: The History and Consequences of U.S. Involvement in Torture

Inhalt des Buches:

Jennifer Harburys Nachforschungen über Folter begannen, als ihr Mann 1992 in Guatemala verschwand; sie erzählte die Geschichte seiner Folter und Ermordung in Searching for Everardo. Seit mehr als einem Jahrzehnt setzt Harbury ihre beeindruckenden juristischen, recherchierenden und organisierenden Fähigkeiten ein, um die US-Regierung zur Offenlegung der amerikanischen Verwicklung in erschütternde Misshandlungen in Lateinamerika, Südostasien und dem Nahen Osten zu bewegen.

Ein Entwurf dieses Buches war gerade fertiggestellt worden, als die ersten Fotos aus Abu Ghraib veröffentlicht wurden; tragischerweise wurden viele von Harburys tiefsten Befürchtungen über Amerikas eigene Misshandlungen durch diese schrecklichen Bilder grafisch bestätigt. Dieses dringend benötigte Buch bietet sowohl gut dokumentierte Beweise für die kontinuierliche Beteiligung der CIA an Foltermethoden seit den 1970er Jahren als auch bewegende persönliche Zeugnisse von vielen der Opfer.

Vor allem aber liefert Harbury solide, überzeugende Argumente gegen den Einsatz von Folter unter allen Umständen: nicht nur, weil sie mit allen Grundwerten, die den Amerikanern lieb und teuer sind, völlig unvereinbar ist, sondern auch, weil sie sich wiederholt als unwirksam erwiesen hat: Immer wieder erweisen sich die durch diese grausame Taktik gewonnenen „Informationen“ als unzuverlässig oder falsch. Schlimmer noch, die Anwendung von Folter durch US-Klientenstaaten, Verbündete und sogar durch unsere eigenen Mitarbeiter gefährdet unsere Bürger und insbesondere unsere international eingesetzten Truppen.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780807003077
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch

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