Bewertung:

Das Buch bietet einen fesselnden Bericht aus erster Hand über die Schlacht von Wake Island und die Erfahrungen von John F. Kinney, einem Marinepiloten, der während des Konflikts und als Kriegsgefangener eine entscheidende Rolle spielte. Die Leser schätzen die persönliche Erzählung, die sich auf Kinneys Leben vor, während und nach der Belagerung konzentriert, und schätzen die Einblicke in die militärische Luftfahrt und Geschichte.
Vorteile:⬤ Gut geschriebene und fesselnde Erzählung
⬤ bietet persönliche Einblicke von einem Teilnehmer an den Ereignissen
⬤ beschreibt Kinneys technische Fähigkeiten, die dazu beitrugen, die Verteidigung von Wake Island zu verlängern
⬤ enthält interessanten historischen Kontext
⬤ dient als Quelle der Inspiration und Hoffnung.
⬤ Einige Leser finden die Behandlung der Kriegsgefangenen-Erfahrungen etwas „geschönt“
⬤ nicht so detailliert in den Kampfgeschehnissen im Vergleich zu anderen Wake Island-Büchern
⬤ wünscht sich mehr Erforschung bestimmter Themen, wie die heruntergespielte Rolle anderer Schlüsselfiguren.
(basierend auf 11 Leserbewertungen)
Wake Island Pilot: A World War II Memoir
Wake Island Pilot ist die Geschichte von John F. Kinney - Held, Kriegsgefangener und Luftfahrtpionier.
Es ist der erste ausführliche Bericht über die erfolgreiche Flucht eines Marinesoldaten, der in einer der großen Schlachten des Zweiten Weltkriegs gefangen genommen wurde. Nur wenige Stunden nach dem Angriff auf Pearl Harbor griffen die Japaner die kleine US-Garnison auf Wake Island an. Als technischer Offizier seines Geschwaders setzte der junge Pilot John F.
Kinney seinen ganzen Einfallsreichtum ein, um die Ausschlachtung verkrüppelter Flugzeuge zur Gewinnung von Ersatzteilen zu überwachen, wenn er selbst nicht in der Luft war, um den japanischen Angriff abzuwehren. Sein tapferer Einsatz ermöglichte es den verzweifelten Verteidigern der Marine und der Marineinfanterie, unglaubliche zwei Wochen lang durchzuhalten - ein wahrhaft epischer Kampf.
Nach der unvermeidlichen Kapitulation der Insel war Kinney für die nächsten dreieinhalb Jahre japanischer Gefangener in China. In dieser Zeit nutzte er seinen erstaunlichen Erfindungsreichtum im Bereich der Mechanik und baute aus dem Nichts zahlreiche Gegenstände, darunter ein Radio, um die Situation seiner Mitgefangenen zu verbessern. Gegen Ende des Krieges entkam Kinney aus einem Gefangenenzug und schaffte es mit Hilfe nationalistischer und kommunistischer chinesischer Truppen zu einem amerikanischen Flugplatz.
Er war damit einer der wenigen Amerikaner, die aus japanischer Gefangenschaft außerhalb der Philippinen entkamen. General Kinneys spätere Karriere beim Marine Corps war ebenso erfolgreich: Er flog Jagdflugzeuge im Koreakrieg und half bei der Entwicklung des klassischen A4-D Skyhawk.