Bewertung:

Das Buch bietet einen fesselnden und prägnanten Überblick über die Rosenkriege, wobei der Schwerpunkt auf den Schlachten von Wakefield und Towton liegt. Es verbindet historische Details mit praktischen Hinweisen für den Besuch der Schlachtfelder, was es sowohl für Geschichtsinteressierte als auch für Gelegenheitsleser interessant macht. Einige Leser waren jedoch der Meinung, dass es an einer eingehenden Analyse mangelt und eher als allgemeine Einführung denn als erschöpfende Studie dient.
Vorteile:⬤ Fesselnder Schreibstil, dem man leicht folgen kann
⬤ Enthält genaue historische Darstellungen mit einer humorvollen Note
⬤ Detaillierte Beschreibungen und Karten der Schlachten
⬤ Nützlicher Führer für den Besuch historischer Stätten
⬤ Bietet interessante Vergleiche mit Shakespeares Darstellung der Ereignisse
⬤ Enthält umfangreiche Zitate aus zeitgenössischen Quellen.
⬤ Einige Leser bemerkten eine Voreingenommenheit gegenüber dem Haus York
⬤ Illustrationen können unter schlechter Druckqualität leiden
⬤ Eher ein allgemeiner Überblick als eine eingehende Analyse der Schlachten
⬤ Für diejenigen, die bereits mit der Geschichte vertraut sind, bietet das Buch möglicherweise keine neuen Erkenntnisse.
(basierend auf 10 Leserbewertungen)
Wakefield and Towton: War of the Roses
Richard III. ist die berühmteste Figur, die aus dem britischen Rosenkrieg hervorging, was vor allem auf das Theaterstück von William Shakespeare zurückzuführen ist.
Doch dieser 30 Jahre dauernde Konflikt (1455-1485) hatte eine Vielzahl von Helden und Schurken und war Schauplatz der größten und heftigsten Schlachten, die jemals auf englischem Boden ausgetragen wurden. Dieses neue Buch im Format der beliebten Reihe Battleground Europe konzentriert sich auf zwei große Schlachten, die in den entscheidenden Jahren 1460 und 1461 geschlagen wurden. Als sich das Jahr 1460 dem Ende zuneigte, befand sich Edward, Herzog von York (weiße Rosen), in offener Revolte gegen den lancastrischen (rote Rosen) König Heinrich VI.
Eine überlegene lancastrische Streitmacht überfiel Edward und tötete ihn und viele seiner Männer; Edwards Kopf wurde anschließend über dem Haupttor seiner eigenen Stadt York ausgestellt.
Der nach Rache dürstende Sohn des Herzogs, der ebenfalls Edward hieß (der später als Edward IV. regierte), sammelte eine Streitmacht und suchte das Heer der Lancastrians auf.
Am 29. März 1461 trafen die beiden Armeen in der Nähe der Stadt Wakefield in einem heftigen Schneesturm aufeinander, was die blutigste Schlacht werden sollte, die je auf englischem Boden ausgetragen wurde. Der vorherrschende Wind blies den lancastrischen Bogenschützen ins Gesicht, und die Yorker triumphierten nach einer sechsstündigen Schlacht.
Wie so oft im Rosenkrieg wurde die besiegte Armee gnadenlos verfolgt, und prominente Anführer wurden nach ihrer Gefangennahme hingerichtet. Dieser reich bebilderte Bericht nutzt das Format von Battleground Europe, um diese historischen Teile Großbritanniens sowohl damals als auch heute detailliert zu beschreiben, ein Ansatz, der besonders für mittelalterliche Schlachten wichtig ist, die sorgfältiger rekonstruiert werden müssen als moderne Schlachten. Wer Hintergrundmaterial zu Shakespeares vier Stücken über Heinrich VI.
und Richard III. sucht, wird dieses Buch ebenfalls nützlich finden.