Walcheren 1809: Skandalöse Vernichtung einer britischen Armee

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Walcheren 1809: Skandalöse Vernichtung einer britischen Armee (R. Howard Martin)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch bietet einen detaillierten Bericht über einen weniger bekannten britischen Feldzug während der napoleonischen Kriege, wobei insbesondere die Auswirkungen von Krankheiten auf die militärischen Anstrengungen hervorgehoben werden. Der Autor Howard verwendet verschiedene Archivquellen und bietet Einblicke in die Auswirkungen des Walcheren-Fiebers, wodurch sich dieses Werk von anderen abhebt. Einige Leser sind jedoch der Meinung, dass ein ausgewogeneres Verhältnis zwischen See- und Bodenoperationen hätte hergestellt werden können.

Vorteile:

Eingehende Analyse des Walcheren-Feldzugs, Schwerpunkt auf den Auswirkungen der Krankheit auf das Militär, Verwendung von umfangreichem Archivmaterial für eine gründliche Darstellung.

Nachteile:

Neigt dazu, die französischen Fähigkeiten überzubewerten, konzentriert sich mehr auf die Aktionen der Marine als auf die Operationen des Heeres, einige Leser waren der Meinung, dass wichtige Fakten ausgelassen wurden, und war etwas enttäuscht.

(basierend auf 3 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Walcheren 1809: Scandalous Destruction of a British Army

Inhalt des Buches:

Im Juli 1809 lichtete das größte britische Expeditionskorps, das je zusammengestellt wurde, mit über 40 000 Mann und etwa 600 Schiffen vor der Küste von Kent den Anker und segelte zur Insel Walcheren in der Scheldemündung. Nach anfänglichen Erfolgen geriet die Expedition ins Stocken, und während der lethargische militärische Befehlshaber Lord Chatham mit dem rechthaberischen Oberbefehlshaber der Marine, Sir Richard Strachan, im Streit lag, starben die Truppen an einer mysteriösen Krankheit, dem sogenannten Walcheren-Fieber.

Fast alle 4.000 Toten des Feldzugs fielen der Krankheit zum Opfer. Die Schelde wurde evakuiert, und nach der Rückkehr in die Heimat kam es zu einer skandalösen parlamentarischen Untersuchung. Das Walcheren-Fieber warf einen noch längeren Schatten.

Sechs Monate später waren immer noch 11.000 Männer krank gemeldet. 1812 beklagte Wellington, dass die Verfassung seiner Truppen durch Walcheren stark erschüttert worden sei.

REVIEWS Für jeden, der einen Soldaten oder Matrosen in Walcheren hatte, erzählt dieses Buch die Geschichte gut und erklärt mit einer Dokumentation, wie Details in anderen Geschichten (insbesondere Fortesques History of the British Army) abweichen können. Für Forscher ist die Bibliographie der offiziellen Dokumente und die Identifizierung zahlreicher überlebender Memoiren ausgezeichnet.

„FGS Forum“.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9781848844681
Autor:
Verlag:
Einband:Hardcover
Erscheinungsjahr:2012
Seitenzahl:224

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