Bewertung:

Das Buch befasst sich mit den historischen Beziehungen zwischen Wales und England und bietet sowohl interessante Einblicke als auch Kritik an seiner Darstellung. Während einige Leser die Erkundung dieses bedeutenden Themas schätzen, finden andere die Erzählung langweilig und ohne Tiefgang.
Vorteile:⬤ Informativer historischer Inhalt über die walisische/englische Beziehung
⬤ bietet Einblicke in politische Einflüsse auf die nationale Identität
⬤ wird von einigen Rezensenten als lesenswert erachtet.
⬤ Einige Rezensenten fanden den Schreibstil ermüdend und langweilig
⬤ bemängelten mangelnden Tiefgang bei der Erörterung des Einflusses von Politikern
⬤ so dass einige Leser das Buch nicht zu Ende lesen konnten.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Wales: England's Colony?
Seit den Anfängen von Wales hat sich sein Volk gegen seinen großen Nachbarn abgegrenzt. Wales: England's Colony? zeigt, dass diese Beziehung nicht nur definiert hat, was es bedeutet, Waliser zu sein, sondern dass sie auch von zentraler Bedeutung für die Entstehung und Definition von Wales als Nation gewesen ist.
Doch die Beziehung zwischen den beiden Nationen war nicht immer glücklich und nie eine Beziehung unter Gleichen. Wales war die erste Kolonie Englands und wurde mit militärischer Gewalt erobert. Später wurde es formell annektiert, wodurch sein separater Rechtsstatus beendet wurde.
Dennoch haben sich die meisten Waliser mit ihrer Lage abgefunden und die wirtschaftlichen und individuellen Möglichkeiten genutzt, die ihnen die Zugehörigkeit zu Großbritannien und seinem Empire bot. Erst in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts, als Reaktion auf den Niedergang der walisischen Sprache und der traditionellen Industrie, wuchs der walisische Nationalismus.