Bewertung:

Die Rezensionen des Buches zeigen gemischte Gefühle: Einige schätzen die Reflexion über die in der Forstwirtschaft erlernten Werte und den breiteren Blick auf aktuelle Themen, während andere die Agenda des Autors, den erzählerischen Schwerpunkt und den Mangel an praktischen Wanderinformationen bemängeln.
Vorteile:⬤ Bietet wertvolle Reflexionen über die Werte der Forstwirtschaft
⬤ bietet eine breitere Perspektive auf aktuelle Themen im Zusammenhang mit der Landschaft von Oregon
⬤ interessante Einblicke in die Menschen, die im östlichen Oregon leben.
⬤ Das Buch enthält ein starkes persönliches Anliegen, das vom Thema ablenkt
⬤ die Erzählung ist weniger über den Ort und mehr über die persönliche Nostalgie des Autors
⬤ es fehlen praktische Informationen und Anschauungsmaterial zum Wandern
⬤ der Ton wird als traurig und negativ beschrieben.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
Walking the High Desert: Encounters with Rural America Along the Oregon Desert Trail
Ellen Waterston, eine ehemalige Rancherin in der Hochwüste, schreibt über einen wilden, weitgehend weglosen und wunderschönen Teil des amerikanischen Westens.
Sie folgt dem kürzlich geschaffenen 750 Meilen langen Oregon Desert Trail und begibt sich auf eine kreative und neugierige Erkundung, bei der sie den Lesern einen „vertrauensvollen, naiven, ernsten, stoppeligen, mürrischen alten Mann der Wüste“ vorstellt, der sich mit Themen auseinandersetzt, die an vorderster Front der nationalen, wenn nicht gar globalen Besorgnis stehen: öffentliche Landnutzung, Weiderechte für Vieh, Schutz heiliger indigener Gebiete, Wasserrechte und Schutz des Lebensraums für gefährdete Arten. In einer Mischung aus Reisebericht, Memoiren und Geschichte stellt Waterston eine Vielzahl von Menschen vor, die in der Hochwüste zu Hause sind, und bietet neue Perspektiven auf regionale Konflikte wie die Besetzung des Malheur Wildlife Refuge, über die landesweit berichtet wird.
Walking the High Desert lädt die Leser ein - wo auch immer sie sich befinden mögen -, ihre eigenen Überzeugungen, Identitäten und ihre Umgebung durch die Optik der Hochwüste im Südosten Oregons zu betrachten.