Bewertung:

War Creek ist der Debütroman von Susan Marsh, der sich mit Themen wie familiärer Dysfunktion, Erlösung und der Verbindung zwischen Mensch und Natur beschäftigt. Die Geschichte folgt Agnes, die nach Hause zurückkehrt, um ihrem entfremdeten Vater beim Verkleinern zu helfen, und dabei verschüttete Familiengeheimnisse inmitten wunderschön gestalteter Beschreibungen der Cascade Mountains enthüllt. Die Erzählung ist fesselnd und charakterorientiert und zeigt die Komplexität der Beziehungen innerhalb einer gestörten Familie.
Vorteile:Das Buch zeichnet sich durch schöne Prosa und lebendige Beschreibungen der natürlichen Umgebung, eine starke Charakterentwicklung, eine fesselnde und unvorhersehbare Handlung und eine tiefe emotionale Resonanz aus. Die Leserinnen und Leser schätzen die Erforschung der Familiendynamik und des persönlichen Wachstums sowie die Verbundenheit der Autorin mit der Region, über die sie schreibt.
Nachteile:Einige Leserinnen und Leser bemängelten Probleme mit dem Tempo des Buches, insbesondere einen unpassenden Zwischenfall, der von der Geschichte ablenkte. Außerdem blieben mehrere Erzählstränge am Ende ungelöst, was einige Fans enttäuschte, die ein vollständigeres Ende erwartet hatten.
(basierend auf 13 Leserbewertungen)
Als die geächtete Tochter Agnes Clayton, nun im mittleren Alter und allein, nach einem Leben in verschiedenen Westernstädten in die Wildnis des Nordwestens zurückkehrt, ist sie entschlossen, den Auszug ihres Vaters aus dem Familienhaus in War Creek so schnell und schmerzlos wie möglich zu gestalten.
Die Wiederannäherung an ihren entfremdeten Vater, einen Ranger im Ruhestand, erweist sich als schwierig, und ihn aus seiner heiß geliebten Ranger-Station herauszuholen, scheint unmöglich. Im Laufe eines langen Sommers verstrickt sie sich in der abgelegenen ländlichen Gemeinde in den Cascade Mountains in Widersprüche. Agnes hofft, Fragen aus ihrer Vergangenheit zu beantworten und nicht nur einen Abschluss, sondern auch Erlösung zu finden.
War Creek deckt die dunklen Geheimnisse auf, die in jeder Familie lauern. Der Roman spielt in einer atemberaubend rauen und doch wunderschönen Wildnis und schlägt eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart, um die verborgenen Wahrheiten zu enthüllen, nach denen Agnes so verzweifelt sucht. Susan Marshs Debütroman erkundet auf ergreifende Weise Familiendynamiken, die von Schuldgefühlen, Groll und Halbwahrheiten geprägt sind.