Bewertung:

John Shelby Spongs „Warum das Christentum sich ändern oder sterben muss“ ist eine provokante Erkundung des modernen Christentums, die diejenigen anspricht, die sich von traditionellen Glaubensvorstellungen abgekoppelt fühlen. Es stellt überholte Lehren in Frage und wirbt für einen neu konzipierten Glauben, der mit dem heutigen Verständnis übereinstimmt. Während viele Leser das Buch als anregend und befreiend empfanden, wurde es von Kritikern als oberflächlich oder als bloße Ersetzung eines Glaubenssystems durch ein anderes kritisiert.
Vorteile:Das Buch bietet befreiende Perspektiven für „Christen im Exil“, ermutigt dazu, traditionelle Überzeugungen zu hinterfragen, ist gut geschrieben und bringt Gedanken zum Ausdruck, die viele Leserinnen und Leser empfunden haben, aber nur schwer ausdrücken konnten. Es bietet Hoffnung für diejenigen, die von fundamentalistischen Interpretationen enttäuscht sind, und fördert eine barmherzigere Sicht der Liebe Gottes.
Nachteile:Kritiker bemängeln, dem Buch fehle es an Tiefe, es wiederhole sich und wirke bisweilen wie eine Übung im Hinterfragen, anstatt solide Antworten zu geben. Einige sehen darin den Ersatz einer Wahnvorstellung durch eine andere, während andere behaupten, dass es in Spongs Argumenten weniger um den Glauben als vielmehr um die Infragestellung bestehender Doktrinen geht, ohne konkrete Alternativen anzubieten.
(basierend auf 222 Leserbewertungen)
Why Christianity Must Change or Die: A Bishop Speaks to Believers in Exile
Bischof John Shelby Spong, der in den letzten zwanzig Jahren eine wichtige und angesehene Stimme für das liberale amerikanische Christentum war, fasst seine oft kontroversen Standpunkte zur Bibel, zu Jesus, zum Theismus und zur Moral in einem verständlichen Glaubensbekenntnis zusammen, das den denkenden Christen von heute anspricht.
In diesem fesselnden und zu Herzen gehenden Buch ergeht ein mitreißender Aufruf zu einem Christentum, das auf kritischem Denken statt auf blindem Glauben beruht, auf Liebe statt auf Verurteilung, und das sich mehr auf das Leben als auf die Religion konzentriert.