Warum entschied sich Arno Breker für die Zusammenarbeit mit dem NS-Kulturprogramm? Nazi-Propaganda in Deutschland 1939-45

Warum entschied sich Arno Breker für die Zusammenarbeit mit dem NS-Kulturprogramm? Nazi-Propaganda in Deutschland 1939-45 (James Pinnock)

Originaltitel:

Why Did Arno Breker Decide to Collaborate with the Nazi Cultural Programme?: Nazi Propaganda in Germany 1939-45

Inhalt des Buches:

Essay aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nationalsozialismus, Zweiter Weltkrieg, Note: 72. 0%, Durham University, Sprache: Deutsch: Englisch, Beschreibung: Laut Jonathan Petropoulos war Arno Breker wohl der von den Naziführern am meisten bewunderte und vom NS-Regime am meisten gefeierte Künstler.

Damit ist Arno Breker kein einfaches Rädchen in der nationalsozialistischen Kulturmaschinerie, sondern nimmt in der Kulturgeschichte des Dritten Reiches eine nahezu konkurrenzlose Stellung ein. In der neueren wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur im Nationalsozialismus hat sich sowohl unter Historikern als auch unter Kunsthistorikern die Erkenntnis durchgesetzt, dass die Art und Weise, wie wir uns Figuren wie Breker nähern, deutlich verändert werden muss. Die Kultur und insbesondere die Kunst nahmen im nationalsozialistischen Deutschland eine einzigartige Stellung ein, und die Kulturpolitik des Nationalsozialismus diente der Ästhetisierung von Politik und Ideologie.

In der Tat argumentieren Taylor und van der Will, dass der Faschismus unter Adolf Hitler zu einer Regierungsform wurde, die von einer solchen ästhetisierten Politik abhing, wobei das kulturelle Programm in eine „Ästhetik der politischen Symbolik“ umgewandelt wurde. Vor diesem Hintergrund muss man sich den vielfältigen Motiven für Arno Brekers Duldung des NS-Regimes nach 1936/7 nähern.

Obwohl Breker vor seinem Aufstieg zu Ruhm in Nazi-Deutschland einen wirklich beeindruckenden künstlerischen Stammbaum besaß, entschied er sich, seine Karriere unter den Nazis fortzusetzen, allerdings in einem anderen künstlerischen Stil und Ansatz. Es ist diese Entscheidung, die Historikern zufolge Arno Brekers endgültiges Verhängnis als Künstler darstellt. Die spürbaren Veränderungen im künstlerischen Stil des Bildhauers werfen, wie Alan E.

Steinweis erläutert, die Frage nach der Unterscheidung zwischen „passivem Einverständnis“ und „aktiver Mitarbeit“ des Künstlers an der Kulturpolitik des Regimes auf. Der Fall von Arno Breker wirft jedoch Probleme auf

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9783668648333
Autor:
Verlag:
Sprache:Englisch
Einband:Taschenbuch

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