Bewertung:

Das Buch „Warum wir Serienmörder lieben“ von Dr. Scott Bonn untersucht die soziologische und psychologische Faszination von Serienmördern. Es bietet zwar wertvolle Einblicke und ist gut gegliedert, aber einige Leser finden, dass es in bestimmten Bereichen an Tiefe mangelt und nicht vollständig auf die öffentliche Besessenheit von Serienmördern eingeht. Trotz der gemischten Kritiken hinsichtlich des Engagements und des Schreibstils empfehlen viele das Buch für alle, die sich für Kriminologie, Psychologie und wahre Verbrechen interessieren.
Vorteile:Das Buch ist gut gegliedert und gründlich recherchiert, bietet einzigartige soziologische und psychologische Perspektiven, fesselnde Anekdoten, gewährt durch persönliche Korrespondenz Einblicke in die Psyche von Serienmördern und gilt als wertvolle Lektüre für alle, die sich für Kriminologie und Psychologie interessieren.
Nachteile:Einige Leser empfinden den Schreibstil als langweilig und wenig tiefgründig, mit vagen Behauptungen und unzureichenden empirischen Beweisen für die Behauptungen, Wiederholungen von Informationen im gesamten Buch und Kritikpunkten hinsichtlich des Engagements und der allgemeinen Lesbarkeit.
(basierend auf 96 Leserbewertungen)
Why We Love Serial Killers: The Curious Appeal of the World's Most Savage Murderers
Seit Jahrzehnten stehen Serienmörder im Mittelpunkt der Nachrichten und Unterhaltungsmedien. Die Berichterstattung über reale Mörder wie Ted Bundy und Jeffrey Dahmer hat sie zu schaurigen Berühmtheiten gemacht. Auch die Popularität fiktiver Figuren wie Hannibal "The Cannibal" Lecter oder Dexter zeigt, wie sehr sich die Öffentlichkeit von diesen menschlichen Raubtieren einschüchtern lassen will.
Aber warum ist das so? Könnte es sein, dass einige von uns eine grausame Faszination für Serienmörder haben, aus denselben Gründen, aus denen wir vielleicht morbide auf einen katastrophalen Autounfall starren? Oder ist es etwas mehr? In Why We Love Serial Killers (Warum wir Serienmörder lieben) erforscht der Kriminologieprofessor Dr. Scott Bonn unseren starken Appetit auf das Makabre und bietet gleichzeitig neue und einzigartige Einblicke in die Welt der Serienmörder, die er unter anderem aus seinem Briefwechsel mit zwei der berüchtigtsten Exemplare der Welt, David Berkowitz ("Son of Sam") und Dennis Rader ("Bind, Torture, Kill"), gewonnen hat. Darüber hinaus untersucht Bonn die Techniken zur Erstellung von Täterprofilen, die von Strafverfolgungsbehörden eingesetzt werden, um Serienmörder zu identifizieren und festzunehmen. Er erörtert die verschiedenen Verhaltensweisen - wie das Charisma des Soziopathen -, die sich bei Serienmördern manifestieren, und er erklärt, wie und warum diese Mörder oft zu populären kulturellen Figuren werden.
Why We Love Serial Killers" ist ein bahnbrechender Ansatz und ein fesselnder Blick darauf, wie die Medien, die Strafverfolgungsbehörden und die öffentliche Wahrnehmung selbst die "Monster" in unserer Mitte formen und nähren.