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What Nudism Exposes: An Unconventional History of Postwar Canada
Eine neue Geschichte Kanadas anhand der Geschichte der FKK-Bewegung.
What Nudism Exposes bietet eine originelle Perspektive auf das Kanada der Nachkriegszeit, indem es die Navigation der FKK-Bewegung durch die sich verändernden Zeiten und breiteren sozialen und kulturellen Kontexte aufzeigt.
Als die FKK-Bewegung nach dem Zweiten Weltkrieg Wurzeln schlug, vertraten ihre kanadischen Anhänger die Idee, dass das Nacktsein und das Betrachten der Körper anderer Menschen die natürliche Neugier befriedigt, gesellschaftliche Tabus lockert und die geistige Gesundheit fördert. In den 1970er Jahren verlagerten die Nudisten ihren Schwerpunkt auf die Förderung der angenehmen Aspekte ihrer Praxis. Mary-Ann Shantz behauptet, dass FKK-Anhänger in den Nachkriegsjahrzehnten nach sozialer Anerkennung suchten, während sie sich mit den zeitgenössischen Sorgen über Kindererziehung, Pornografie und öffentliche Nacktheit auseinandersetzten.
What Nudism Exposes erklärt die Perspektiven der Bewegung und stellt gleichzeitig ihre Annahmen in Frage. Sie argumentiert, dass das, was der Nudismus letztlich offenlegt, die Art und Weise ist, wie der Körper an der Schnittstelle zwischen Natur und Kultur, dem Individuum und dem Sozialen, dem Privaten und dem Öffentlichen sitzt.