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What They Left Behind: Photographs
Vor mehr als vierzig Jahren wählte Richard S.
Buswell die Überreste der Vergangenheit Montanas als Rohmaterial. Im Laufe der Zeit hat er in fünf Büchern seinen Fokus geschärft und ist von Panoramablicken auf verlassene Gebäude zu akribisch komponierten, eng gerahmten Darstellungen natürlicher und von Menschenhand geschaffener Objekte vor tiefschwarzen Hintergründen übergegangen.
Er hat die Aufmerksamkeit des Betrachters von seinen Motiven auf die Form und Struktur seiner Bilder gelenkt. Obwohl die Fotografien in diesem Buch auf Buswells Erfahrungen als lebenslanger Montanier zurückgehen, sind sie nicht mehr (oder weniger) "über" Montana, als James Joyce's Dubliners, Portrait of an Artist oder Ulysses "über" Dublin sind. Die meisten Bücher über Geisterstädte und historische Artefakte im Westen strotzen nur so vor Gefühlen.
Sie trösten uns mit der Illusion, dass wir wiederfinden können, was verloren gegangen ist. What They Left Behind erinnert uns daran, dass die Zeit uns vorwärts treibt, auch wenn wir in der Vergangenheit bleiben wollen.