Bewertung:

Insgesamt schätzen die Leser Robert Fulghums Humor und seine einzigartige Sicht auf das Leben, die er in kurzen, eigenständigen Essays präsentiert. Allerdings gehen die Meinungen über die Qualität des Inhalts stark auseinander, einige finden ihn im Vergleich zu seinen früheren Werken weniger fesselnd.
Vorteile:⬤ Das Buch kommt wie versprochen in neuem Zustand an.
⬤ Viele Leser lieben Fulghums Humor und seinen beobachtenden Schreibstil.
⬤ Die Essays sind leicht zu lesen und können unabhängig voneinander gelesen werden.
⬤ Einige Essays werden als unterhaltsam, tief inspirierend und witzig bezeichnet.
⬤ Die Leser schätzen die Möglichkeit, durch Fulghums Schreiben über die Wahrheiten des Lebens und über Beziehungen nachzudenken.
⬤ Einige finden das Buch weniger fesselnd und unterhaltsam als Fulghums frühere Werke.
⬤ Einige Rezensenten sind der Meinung, dass es dem Buch an Kohärenz und Humor mangelt.
⬤ Einige Essays wurden als durchwachsen beschrieben, wobei die erste Hälfte besonders wenig überzeugend war.
⬤ Einige Leser merkten an, dass der Vortrag des Autors eintönig sein könnte, was dem Humor abträglich ist.
(basierend auf 72 Leserbewertungen)
What on Earth Have I Done?: Stories, Observations, and Affirmations
"Mein Haus in Seattle liegt direkt gegenüber einer Grundschule. Ein hoher Zaun versperrt mir die Sicht, aber ich bin nah genug dran, um Gespräche mitzuhören.
Eines Morgens... hörte ich, wie eine Autotür geöffnet und dann zugeschlagen wurde... eine Frauenstimme schallte über den Zaun: "BILLY...
WAS...
AUF... EARTH...
HAST... DU... GETAN...".
Meine eigene Mutter stellte mir die gleiche Frage. Oft. Und ich habe meinerseits meine eigenen Kinder gefragt, die zweifelsohne die gleichen Fragen an ihre Kinder gestellt haben...".
Das neue Buch von Robert Fulghum beginnt mit einer Frage, die wir uns alle schon einmal gestellt haben: "Was in aller Welt habe ich getan? "Wie Fulghum herausfindet, ist die Antwort nie einfach und fast immer überraschend. In den letzten Jahren hat Fulghum die Welt bereist - von Seattle über die Wüste von Moab bis nach Kreta - und war auf der Suche nach ein paar Mitreisenden, die mit ihm über das Unerwartete nachdenken wollen: Süßes oder Saures mit den Enkeln, verkleidet als großer Hase, blühende Osterglocken Mitte November, ein Blick auf die Erde aus dem Weltall, die geheimnisvollen nächtlichen Geräusche der Wüste, der Gang eines jeden Mannes ins Kaufhaus, um Socken zu kaufen, das rauschende, nächtelange Osterfest in Griechenland, die Irrungen und Wirrungen von Klempnerproblemen und die Freundschaft, die man mit jemandem schließen kann, der nicht dieselbe Sprache spricht.
Was um alles in der Welt habe ich getan? ist eine Sesseltour durch den Alltag aus der Sicht von Robert Fulghum, einem der großen amerikanischen Essayisten, einem Mann, der mit beiden Beinen fest auf der Erde steht, mit einem Auge den Himmel im Auge hat und manchmal die Zunge fest in der Backe hat. Fulghum schreibt an seine Mitreisenden, manchmal mit leichtem Herzen, über die tiefen und verwirrenden Geheimnisse des Lebens und sagt: "Dies ist meine Art, das kleine Boot meines Lebens in Sprechdistanz zu euch zu bringen. Hallo...".