Was von Anfang an war": Die Entstehung der Orthodoxie im frühen Christentum

Bewertung:   (4,3 von 5)

Was von Anfang an war": Die Entstehung der Orthodoxie im frühen Christentum (Prosper Grech Osa)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch bietet einen leicht zugänglichen Überblick über die Bemühungen der frühen Kirche, ihre Identität und Rechtgläubigkeit zu begründen, verfasst von einem sachkundigen Schriftgelehrten. Es behandelt die Herausforderungen, mit denen die Kirche konfrontiert war, ihren historischen Kontext und die Debatten um die frühchristlichen Lehren.

Vorteile:

Das Buch ist gut geschrieben und bietet maßgebliche Einblicke in die frühchristliche Theologie und die Etablierung der Orthodoxie. Es unterscheidet wirkungsvoll zwischen orthodoxen und gnostischen Lehren und verdeutlicht, dass letztere nicht repräsentativ für das Christentum sind.

Nachteile:

Einige Leser fanden den Titel irreführend, da sie einen Schwerpunkt auf die Entwicklung der östlichen Orthodoxie aus dem Judentum erwarteten, was jedoch nicht das zentrale Thema des Buches ist. Es mag die Erwartungen derjenigen nicht erfüllen, die sich speziell für diesen Übergang interessieren.

(basierend auf 2 Leserbewertungen)

Originaltitel:

'What Was From the Beginning': The Emergence of Orthodoxy in Early Christianity

Inhalt des Buches:

In den letzten Jahren haben Historiker des frühen Christentums eine Debatte darüber geführt, ob man in den ersten Jahrhunderten unserer Zeitrechnung von einem einheitlichen Christentum sprechen kann oder ob es anfangs eine Vielzahl gleichberechtigter Christentümer gab, von denen sich ein "katholisches" Christentum durchsetzte.

Was waren in diesem Fall die Faktoren, die zu seiner Entstehung und dem allmählichen Verschwinden seiner Konkurrenten führten? Ist es richtig, von Orthodoxie und Häresie in der frühen Kirche zu sprechen, oder war die Orthodoxie lediglich eine Auferlegung durch eine vorherrschende Fraktion? Wie hat die Kirche in den ersten Jahrhunderten ihres Bestehens ihre theologischen und strukturellen Probleme gelöst, um trotz lehrmäßiger, sozialer, politischer und disziplinärer Herausforderungen Katholizität zu erreichen, bis sie sich selbst als katholische Kirche bezeichnete? Hier hilft ein herausragender Experte für neutestamentliche Studien, Fragen über die frühe Kirche zu klären, die heute oft die ökumenische Diskussion trüben, Fragen über das Judenchristentum, den Gnostizismus, den Arianismus und das Aufkommen des Katholizismus in der Kirche. Prosper Grech untersucht diese Probleme und zeigt auf, welche Kriterien die frühen Christen anwandten, um das, was sie als den richtigen Glauben ansahen, von den Irrlehren zu unterscheiden.

Damit leistet er einen nützlichen Beitrag zu den laufenden Debatten über die Entstehung der Orthodoxie im frühen Christentum und der gegenwärtigen ökumenischen Bewegung.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780852449059
Autor:
Verlag:
Sprache:Englisch
Einband:Taschenbuch

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