
What We Owe to Nonhuman Animals: The Historical Pretensions of Reason and the Ideal of Felt Kinship
Dieses Buch stellt die Behauptung der westlichen philosophischen Tradition, der Mensch sei dem nichtmenschlichen Tier überlegen, entschieden in Frage. Es bietet einen vollständigen und direkten moralischen Status der nichtmenschlichen Tiere.
Das Buch bietet die Grundlage für eine radikale Kritik an der gesamten Entwicklung der Tierforschung in den letzten fünfzehn Jahren. Der Schlüsselgedanke, der erforscht wird, ist die "gefühlte Verwandtschaft", ein Gefühl des gemeinsamen Schicksals mit und der Verpflichtung gegenüber allem empfindungsfähigen Leben. Das Buch wird dazu beitragen, ein tiefgreifendes Umdenken bei den führenden Vertretern der Tierforschung anzuregen. Der starke Ausblick des Buches drückt sich in einem Appell an die radikale Demut der Menschen aus und nicht in einem ständigen Verweis auf die "Kluft zwischen Mensch und Tier". Zu den eingehend untersuchten historischen Persönlichkeiten gehören Aristoteles, Seneca und Kant; zu den zeitgenössischen Persönlichkeiten gehören Christine Korsgaard und Martha Nussbaum. In diesem Buch wird dargelegt, dass die Tradition überhaupt nicht von unparteiischen Beweggründen ausgegangen ist, sondern stattdessen eine Reihe von betont eigennützigen Annahmen über die richtigen Kriterien für die Bewertung des moralischen Wertes getroffen hat.
Die Leser dieses Buches werden mit einer Vielzahl von Denkern der westlichen philosophischen Tradition vertraut gemacht, sowohl mit historischen als auch mit zeitgenössischen. Dieses Buch eignet sich für Fachleute, die sich mit der Erforschung nichtmenschlicher Tiere befassen, für Studenten, fortgeschrittene Studenten und Praktiker, die in den Bereichen Philosophie, Umweltstudien, Recht, Literatur, Anthropologie und verwandten Bereichen arbeiten.