Bewertung:

Das Buch ist eine ergreifende Erkundung von Trauer, Verlust und der Komplexität von Liebe und Leben, wobei der Schwerpunkt auf den Auswirkungen von Demenz und der Bewältigung des Todes geliebter Menschen liegt. Im Mittelpunkt steht eine Figur namens Isabel, die Güte und Liebe verkörpert, während sie mit dem Tod ihrer Schwester fertig wird. Die Erzählung ruft ein breites Spektrum an Emotionen hervor und bietet sowohl herzliche Momente als auch schwerwiegende Themen, was sie zu einer berührenden, aber manchmal auch überwältigenden Lektüre macht.
Vorteile:⬤ Gut geschriebene Erzählung, die die Emotionen von Verlust und Trauer genau wiedergibt
⬤ glaubwürdige Charaktere, insbesondere Isabel, die freundlich und fürsorglich ist
⬤ starke Themen wie Liebe und Erinnerung
⬤ ruft starke emotionale Reaktionen hervor
⬤ viele Leser finden es tröstend und aufbauend, da es mit ihren persönlichen Erfahrungen mit Verlusten übereinstimmt.
⬤ Einige Leser fanden es zu deprimierend oder schwer zu lesen
⬤ Probleme mit dem Tempo, da sich die Geschichte langwierig anfühlen kann, während wichtige Details enthüllt werden
⬤ einige Charaktere, wie Evan, werden als schwach oder unterentwickelt empfunden
⬤ für einige mag es klischeehaft oder vorhersehbar sein
⬤ das emotionale Gewicht kann eine beträchtliche Menge an Taschentüchern erfordern.
(basierend auf 48 Leserbewertungen)
What We Remember
Von der Autorin von Three More Months kommt ein bewegender Roman über Hoffnung, Verlust, die Macht der Erinnerungen und die dauerhaften Bande der Familie.
Es ist zwei Jahre und zwei Monate her, dass ein Trauma die Welt der Krankenhausseelsorgerin Isabel Myles erschütterte. Seit diesem Tag nimmt sie keine Anrufe mehr entgegen. Sie hat sich von ihrer Familie, ihren Freunden und ihren Kollegen ausgeschlossen. Selbst ihr Glaube scheint verblasst zu sein. Abgesehen von der Verbindung zu ihrer jüngeren Schwester Chantel versucht Isabel, mit dem Vergessen fertig zu werden. Dann nimmt sie einen Sommerjob als Hauspflegerin für Opal an, eine Demenzpatientin, die Schwierigkeiten hat, sich zu erinnern.
Je mehr sich Isabel in Opals verschwindende Welt - und in ihren am Boden zerstörten Enkel Evan - hineinversetzt, desto offener wird sie für alte und neue Bindungen. Sie wendet sich an ihre beste Freundin. Sie repariert den Schaden zwischen ihr und ihren entfremdeten Eltern. Und mit Evan spürt sie Gefühle, die sie für immer verloren glaubte. Aber auch das Trauma, das Isabel so lange verdrängt hat, wird wiederentdeckt. Was Isabel erfährt, könnte ihr Leben erneut und für immer verändern. Doch dieses Mal muss sie sich der Vergangenheit nicht allein stellen.