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Water Brings No Harm: Management Knowledge and the Struggle for the Waters of Kilimanjaro
In Water Brings No Harm erforscht Matthew V. Bender die Geschichte des gemeinschaftlichen Wassermanagements am Kilimandscharo in Tansania.
Die Chagga-sprachige Bevölkerung des Kilimandscharo hat das Wasser seit langem mit Hilfe verschiedener Kenntnisse verwaltet: hydrologisches, technisches, soziales, kulturelles und politisches Wissen. Seit den 1850er Jahren trafen sie auf Gruppen jenseits des Berges - Kolonialbeamte, Missionare, Siedler, der unabhängige tansanische Staat, Entwicklungsagenturen und Klimawissenschaftler -, die ein anderes Verständnis von Wasser hatten. Auf der Grundlage des Konzepts der Wasserlandschaften - ein Begriff, der beschreibt, wie Menschen Wasser "sehen" und wie sich physische Wasserressourcen mit ihren eigenen Überzeugungen, Bedürfnissen und Erwartungen überschneiden - argumentiert Bender, dass Wasserkonflikte als Kämpfe zwischen konkurrierenden Formen des Wissens verstanden werden sollten.
Water Brings No Harm regt den Leser dazu an, über die Ursprünge und die Interpretation von Wissen und Entwicklung in Afrika und dem globalen Süden nachzudenken. Das Buch geht auch auf die aktuelle globale Wasserkrise ein und schlägt ein neues Modell für eine nachhaltige Wasserentwicklung weltweit vor.