Bewertung:

Das Buch über Hans Wegner wird wegen seiner Lesbarkeit, seines Designs und seines informativen Inhalts hoch geschätzt und ist damit eine ausgezeichnete Quelle für Liebhaber moderner dänischer Möbel. Es bietet eine historische Gliederung, zahlreiche Fotos und Skizzen sowie Einblicke in Wegners kreativen Prozess, obwohl sich einige Rezensenten mehr kontextuellen Inhalt und einen chronologischen Fotoindex gewünscht hätten.
Vorteile:⬤ Gut gestaltet und lesbar
⬤ enthält viele Fotos und Skizzen
⬤ informativ über dänisches modernes Design und Wegners Leben
⬤ großartige Quelle für Fans von Möbeln aus der Mitte des Jahrhunderts
⬤ schön gebunden mit hochwertigen Illustrationen.
⬤ Einige Leser wünschten sich mehr Fotos, insbesondere von seinen Zeitgenossen
⬤ ein chronologischer Fotoindex von Wegners Möbeln wäre von Vorteil gewesen
⬤ einige wenige fanden einige Entwürfe zu komplex und weniger funktional.
(basierend auf 35 Leserbewertungen)
Wegner: Just One Good Chair
Ein eleganter, in Leinen gebundener Überblick über die unvergleichlichen Stühle des dänischen Modernisten Hans J. Wegner aus der Mitte des Jahrhunderts, die auch nach Jahrzehnten noch auffallend modern und begehrt sind
Der Name Hans J. Wegner (1914-2007) ist untrennbar mit seinen unvergleichlichen Stühlen verbunden, die dem dänischen Design zu internationaler Anerkennung verholfen haben. Jeder Designfan hat seinen Favoriten unter Wegners rund 500 Kreationen, und es gibt kaum eine Einrichtungszeitschrift, die nicht eine Abbildung seines eleganten China Chair (1943) oder Y Chair (1950) enthält.
Sogar John F. Kennedy saß auf dem Round Chair, der heute einfach als The Chair (1949) bekannt ist.
Als gelernter Möbeltischler fertigte Wegner seine Prototypen in der Regel von Hand und verwendete dabei traditionelle Tischlertechniken wie Nut und Feder oder Keilzinkenverbindungen. Dabei stieß er oft an die Grenzen des Holzes und verlieh seinen Entwürfen eine unvergleichliche Eleganz.
So schön sie waren, so praktisch waren sie auch: Komfort und Ergonomie waren für ihn ebenso wichtig wie das Aussehen. Trotz seines Strebens nach Funktionalität schimmern auch seine Persönlichkeit und sein Sinn für Humor in seinen Werken durch, wie sein prächtiger Peacock Chair (1947) oder der maskuline Ox Chair (1960) zeigen, der mit oder ohne Hörner erhältlich ist.