Bewertung:

Derzeit gibt es keine Leserbewertungen. Die Bewertung basiert auf 2 Stimmen.
Perceptions of Femininity in Early Irish Society
Wurde die Weiblichkeit in der frühen irischen Gesellschaft als schwach und sündig wahrgenommen und war sie der Männlichkeit von Natur aus unterlegen? Wurde sie als stark und gefährlich angesehen, als Bedrohung für den Frieden und die Ruhe der männlichen Gesellschaft? Oder gab es eine nuanciertere Sichtweise, ein Verständnis dafür, dass Weiblichkeit oder Weiblichkeiten je nach den pragmatischen Anliegen des Autors auf unterschiedliche Weise dargestellt werden konnten?
In diesem Buch werden die überlieferten Quellen aus dem Irland des fünften bis neunten Jahrhunderts untersucht, um einen neuen Blick auf die Wahrnehmungen der Autoren in dieser Zeit zu werfen. Es versucht, die Komplexität dieser Wahrnehmungen, die Bedeutung der Ziele und Absichten der Autoren bei der Konstruktion von Weiblichkeit und die mögliche Diskrepanz zwischen der gesellschaftlichen „Realität“ und den Bildern, die uns in den Quellen präsentiert werden, aufzuzeigen. Diese sorgfältige Analyse eines breiten Spektrums früher irischer Quellen zeigt, wie fließend Konstruktionen von Geschlecht sein können, und präsentiert eine neue Interpretation der Stellung der Weiblichkeit in der Gedankenwelt früher irischer Autoren.
Helen Oxenham arbeitete am Department of Anglo-Saxon, Norse and Celtic in Cambridge als Betreuerin und Forscherin des Projekts Mapping Miracles. Sie arbeitet jetzt für den English Heritage Trust.