Bewertung:

In dem Buch „White Like Her“ von Gail Lukasik geht es um die Geschichte ihrer Mutter, die sich als Weiße ausgab, und die anschließende Ahnenforschung, die ihre gemischtrassige Abstammung ans Licht brachte. Die Erzählung wirft tiefgreifende Fragen über rassische Identität, Familiengeheimnisse und gesellschaftliche Konstruktionen von Ethnie auf und verbindet persönliche Memoiren mit historischem Kontext.
Vorteile:Die Leser schätzten den zum Nachdenken anregenden Charakter des Buches, den fesselnden Erzählstil und den Reichtum an historischen Details über Ethnie und Genealogie. Viele fanden das Buch bewegend und informativ, insbesondere in Bezug auf die aktuellen Diskussionen über Ethnie und Identität. Auch die Entschlossenheit der Autorin und ihre Fähigkeit, Geschichten zu erzählen, wurden gelobt.
Nachteile:Kritiker merkten an, das Buch könne zu detailliert und dicht sein, so dass es sich trocken oder langweilig anfühle, insbesondere für diejenigen, die sich nicht für Genealogie interessieren. Einige fanden es zu wortreich und meinten, es fehle an emotionaler Tiefe, was die persönlichen Überlegungen der Autorin zu ihren Erkenntnissen angeht. Außerdem wiesen einige Rezensenten auf Tippfehler hin und waren der Meinung, dass die Autorin mehr Einblick in die Auswirkungen der Enthüllungen auf ihr Leben hätte geben können.
(basierend auf 224 Leserbewertungen)
White Like Her: My Family's Story of Race and Racial Passing
White Like Her: My Family's Story of Race and Racial Passing ist die Geschichte des "Passings" von Gail Lukasiks Mutter, Gails Kampf mit der Scham über die Entscheidung ihrer Mutter und ihre anschließende Reise der Selbstfindung und Erlösung.
Vor dem historischen Hintergrund des Jim-Crow-Südens erforscht Gail die Entscheidung ihrer Mutter, zu passen, wie sie ihr Geheimnis sogar vor ihrem eigenen Ehemann verbarg und welchen Preis sie für ihre Entscheidung für das Weißsein zahlte. Verfolgt von der Angst und Scham ihrer Mutter, macht sich Gail auf die Suche nach der rassischen Abstammung ihrer Mutter und verfolgt die Spuren ihrer Familie bis ins koloniale Louisiana des 18. Durch ihre Entscheidung, ihre Mutter öffentlich zu outen, hat Gail ihre Sichtweise auf Rasse und Herkunft verändert.
Mit einem Vorwort von Kenyatta Berry, dem Moderator der Genealogy Roadshow von PBS, überwindet diese einzigartige und faszinierende Geschichte der Selbsterkenntnis Barrieren.