Bewertung:

Das Buch „Raising White Kids“ von Jennifer Harvey wird weithin für seinen einfühlsamen und praktischen Ansatz gelobt, mit Kindern, insbesondere weißen Kindern, über Ethnie und rassische Identität zu sprechen. Die Rezensenten schätzen die Beispiele aus dem wirklichen Leben, das Einfühlungsvermögen und die Hilfsmittel, die es Eltern und Erziehern bietet, um komplexe Gespräche über rassistische Ungerechtigkeit zu führen. Einige sind jedoch der Meinung, dass das Buch kürzer hätte sein können und dass der Titel die Intention des Buches nicht genau widerspiegelt, was zu möglichen Missverständnissen führen könnte.
Vorteile:Hilfreiche Einsichten für die Diskussion über Ethnie mit Kindern, praktische Beispiele und Strategien, kommt bei Erziehern und Eltern gleichermaßen gut an, regt zu notwendigen Gesprächen über Ethnie an, bietet eine mitfühlende Perspektive, fördert antirassistische Erziehung, regt zum Handeln und Nachdenken an.
Nachteile:Könnte kürzer und prägnanter sein, der Titel könnte die Leser über den Schwerpunkt des Buches in die Irre führen, einige Leser empfinden den Autor als etwas prätentiös, es ist keine eigenständige Ressource und sollte durch andere Materialien ergänzt werden.
(basierend auf 66 Leserbewertungen)
Raising White Kids: Bringing Up Children in a Racially Unjust America
Raising White Kids" ist ein Buch für Familien, Kirchen, Pädagogen und Gemeinschaften, die ihre Kinder dazu befähigen wollen, aktiv und fähig an einer Gesellschaft teilzunehmen, die sich zu einer der rassisch vielfältigsten der Welt entwickelt und gleichzeitig voller rassischer Spannungen bleibt. Für weiße Menschen, die sich für Gleichberechtigung und Gerechtigkeit einsetzen, stellt das Leben in einer Nation, die nach wie vor rassisch ungerecht und stark segregiert ist, ein einzigartiges Problem dar.
Diese Probleme beginnen schon früh im Leben und beeinflussen die rassische Entwicklung weißer Kinder auf einschneidende Weise. Was können wir in unseren Häusern, Gemeinden und Schulen tun? Sollten wir unseren Kindern beibringen, "farbenblind" zu sein? Oder sollten wir ihnen beibringen, Rassen zu erkennen? Welche Rolle wollen wir ihnen geben, damit sie sich mit Rassismus auseinandersetzen können, wenn sie ihm begegnen? Mit welchen Strategien können unsere Kinder lernen, sich in einer vielfältigen Nation zurechtzufinden?
Über Rasse zu sprechen bedeutet, die Realität des weißen Privilegs und der Hierarchie zu benennen. Wie können wir also ehrlich über Rasse sprechen, ohne dass sich unsere Kinder schlecht fühlen, weil sie weiß sind? Und vor allem: Wie können wir dies auf altersgerechte Weise tun?
Zwar wird in der Öffentlichkeit viel über die Auswirkungen von Rasse und Rassismus auf farbige Kinder diskutiert, aber ein sinnvoller Dialog über die Auswirkungen von Rasse auf weiße Kinder und die entsprechenden Mittel dazu fehlen schmerzlich. Raising White Kids" springt in diese Lücke.