Bewertung:

Das Buch „White Hot Light“ von Frank Huyler ist eine fesselnde und wunderschön geschriebene Erkundung des Lebens als Notarzt. In verschiedenen kurzen Vignetten schildert Huyler ergreifende Erfahrungen, die die Herausforderungen und Realitäten des Gesundheitswesens beleuchten und Themen wie Menschlichkeit, Trauer und Mitgefühl ansprechen. Während die meisten Leser den Text als tiefgründig und bewegend empfinden, bemängeln einige die Organisation und Struktur des Buches.
Vorteile:⬤ Wunderschön geschrieben
⬤ lebendige Beschreibungen und poetische Sprache
⬤ zutiefst aufschlussreiche und introspektive Geschichten
⬤ bietet Einblicke in die Notfallmedizin und die menschliche Natur
⬤ fesselnd und einnehmend
⬤ verschiedene Perspektiven auf Leben und Tod
⬤ sehr empfehlenswert für Mitarbeiter im Gesundheitswesen.
⬤ Unorganisierte Struktur
⬤ abrupte Szenenwechsel können den Leser verwirren
⬤ einige Geschichten wirken unfertig
⬤ sich wiederholende Elemente, die herausgeschnitten werden könnten
⬤ Frustrationen über den Erzählfluss.
(basierend auf 15 Leserbewertungen)
White Hot Light: Twenty-Five Years in Emergency Medicine
Ein weiteres "perfektes Buch mit kurzen Essays" (New York Times Book Review) vom gefeierten Autor von Blood of Strangers, das die zeitgenössische medizinische Praxis aus der Perspektive eines Arztes mit 25 Jahren Erfahrung in der Notaufnahme beleuchtet.
In den späten 1990er Jahren veröffentlichte ein junger Arzt in Albuquerque, New Mexico, ein beeindruckendes Memoir über seine Erfahrungen in der hochgradig aufgeladenen Welt der Notaufnahme. Das in einer Reihe von kraftvollen, poetischen Vignetten dargebotene Buch Das Blut der Fremden wurde sofort zu einem Klassiker.
Jetzt, mehr als zwei Jahrzehnte später, liefert Dr. Frank Huyler eine weitere Depesche aus den Schützengräben - dieses Mal aus der Perspektive des mittleren Alters. In viszeralen, eindringlichen, manchmal surrealen Porträts zeigt Huyler die düstere Realität der Medizin, die auf dem schmalen Grat zwischen Leben und Tod praktiziert wird.
Vom Todgeweihten, wie dem Irak-Veteranen mit einem Gehirn voller Schrapnell, über den Selbstzerstörer, wie die junge Frau, die sich eine Nähnadel ins Herz sticht, bis hin zum Transzendenten, wie dem obdachlosen Navajo-Künstler, dessen Skizzen die Krankenschwestern verzaubern, setzt Huyler ein tiefgründiges Mosaik menschlichen Leids und menschlicher Anmut zusammen, ergänzt durch Episoden aus seinem persönlichen Leben: Der Hagelschlag in der Nacht der Geburt seiner Frau, die Fahrt durch einen Schneesturm zu seinem Vater in der Notaufnahme von Colorado, die wunderschöne Hochzeit seiner krebskranken Jugendfreundin. Indem er hart erarbeitete Weisheit mit der kristallinen Vision eines Dichters verbindet, beschwört Huyler die gewaltige Last der Verantwortung, die Erschöpfung, die Erleichterung einer Kostüm-Disco-Schwesternparty und jene seltenen Gelegenheiten herauf, in denen das Zusammentreffen von Glück und Wissenschaft, in den Worten des Autors, "Momente von atemberaubender Größe" hervorbringt.
White Hot Light bietet ein unvergessliches Porträt eines Bereichs, der die Gesellschaft in ihrer verletzlichsten und elementarsten Form beleuchtet.
-- Publishers Weekly, Sternchenbewertung.