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Whiteness and Racialized Ethnic Groups in the United States: The Politics of Remembering
Whiteness and Racialized Ethnic Groups in the United States (Weißsein und rassifizierte ethnische Gruppen in den Vereinigten Staaten) untersucht die Geschichte des Weißseins in den Vereinigten Staaten, um die nicht enden wollende Diskriminierung rassifizierter ethnischer Gruppen wie First Nations, Schwarze, Chinesen und Mexikaner zu erklären.
Sie zeigt den Unterschied zwischen dem Erinnern an eine Geschichte menschlicher Demütigungen und der Wiedererschaffung einer Geschichte, die ihr eigenes textuelles Gedächtnis komponiert. Genauer gesagt formuliert sie neu, wie die historisch bedingte Positionalität des Weißseins als Teil der alltäglichen Praxis und des Diskurses der weißen Vorherrschaft später institutionalisiert wurde.
Auch wenn die "Weißseinsforschung" mit der Absicht, das weiße Privileg aufzudecken, in den Bereich der akademischen Forschung vorgedrungen ist und sich auf antirassistische Formen des Weißseins oder zumindest auf antirassistische Ansätze für eine andere Form des Weißseins zubewegt, ist sie nicht in der Lage, das Privileg aufzugeben, das mit normalisiertem Weißsein einhergeht. Um eine post-weiße Identität zu konstruieren, müsste Weißsein daher denormalisiert und von seiner vermeintlichen Hegemonie befreit werden.