Bewertung:

Das Buch schildert Rosie Ayliffes Weg der Trauer nach dem tragischen Mord an ihrer Tochter und ihre anschließenden Bemühungen, die Bedingungen für Rucksacktouristen zu verbessern. Trotz der unermesslichen Traurigkeit ist es eine Geschichte von Widerstandskraft, Entschlossenheit und Aktivismus, die die Überschneidung von persönlicher Tragödie und politischem Handeln hervorhebt.
Vorteile:Der Schreibstil wird als klug, gut geschrieben und kraftvoll beschrieben. Die Memoiren sind ermutigend und ehrlich und geben Einblick in persönliche und politische Kämpfe. Viele Leser fanden sie fesselnd, inspirierend und in der Lage, sowohl Lachen als auch Tränen hervorzurufen. Es wird auch als wertvolle Lektüre für diejenigen hervorgehoben, die sich für Reisen und Politik interessieren.
Nachteile:Das Thema ist sehr traurig und könnte für manche Leser schwer zu ertragen sein. In einigen Rezensionen wird darauf hingewiesen, dass die Vorahnung von Herzschmerz schwerwiegend sein kann, was vielleicht nicht bei allen Lesern auf Gegenliebe stößt.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Far from Home
Die britische Mutter Rosie Ayliffe dachte, ihre 21-jährige Tochter Mia wäre sicher, wenn sie ein Jahr lang durch Australien reisen würde. Doch Mia wollte ihr Visum verlängern und musste dafür 88 Tage auf einer Farm arbeiten - eine Anforderung, die zu katastrophalen Ereignissen führen würde.
Vier kurze Tage, nachdem Mia in ein Wohnheim in Queensland gezogen war, um einen Job auf einer Zuckerrohrfarm anzunehmen, wurde sie brutal ermordet. Mit dem schlimmsten Albtraum aller Eltern konfrontiert, reiste Rosie nach Australien, um Mias Leiche zu bergen. Doch schon bei ihrer Ankunft hörte sie Geschichten über die schreckliche Behandlung junger Arbeiter wie Mia - Geschichten über Ausbeutung, sexuelle Belästigung und Vergewaltigung.
Mia war Rosies einziges Kind und wurde von ihr als Alleinerziehende großgezogen. Ihr Tod war traumatisch und veränderte ihr Leben.
In ihren Memoiren beschreibt Rosie auf bewegende Weise, wie sie die Kraft gefunden hat, mit dem verheerenden Verlust fertig zu werden, und sich dabei vom kurzen Leben ihrer Tochter inspirieren ließ. Sie erklärt auch, wie sie zur treibenden Kraft hinter einer internationalen Kampagne wurde, die sich für eine Änderung des 88-Tage-Systems einsetzt.
Das Buch, das teils die Gefahren für Rucksacktouristen in Australien aufzeigt, teils zu den Waffen ruft, ist eine inspirierende und zu Herzen gehende Geschichte über die Liebe einer Mutter zu ihrer Tochter und ihren Kampf, andere vor einer ähnlichen Tragödie zu bewahren.