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Who Owns Haiti?: People, Power, and Sovereignty
Obwohl Haiti 1804 seine Unabhängigkeit erlangte, haben externe Akteure wie die Vereinigten Staaten, die Vereinten Nationen und gemeinnützige Organisationen im Laufe der Geschichte des Landes erheblichen Einfluss ausgeübt. Insbesondere nach dem Duvalier-Regime und dem Erdbeben von 2010 haben kontinuierliche imperiale Interventionen immer wieder die Souveränität des Landes bedroht.
Who Owns Haiti? untersucht die Rolle internationaler Akteure in den souveränen Angelegenheiten des Landes und beleuchtet gleichzeitig die Art und Weise, wie die Haitianer ihre eigene Unabhängigkeit auf wirtschaftlicher, politischer und kultureller Ebene kontinuierlich durchsetzen. Der Band befasst sich mit der Frage, wie haitianische Institutionen, Basisorganisationen und Einzelpersonen auf den Einfluss von außen reagieren und sich diesem widersetzen, wobei die Souveränitätsansprüche von historisch marginalisierten städtischen und ländlichen Bevölkerungsgruppen berücksichtigt werden. Die Beiträge aus einer Vielzahl von Disziplinen - darunter Politikwissenschaft, Anthropologie, Geschichte, Wirtschaft und Entwicklungsstudien - zeigen, dass unterschiedliche Diskussionen über Eigentumsverhältnisse für die Zukunft Haitis als souveräner Staat von zentraler Bedeutung sind.
Mitwirkende: Laurent Dubois - Robert Fatton Jr. - Scott Freeman - Nicholas Johnson - Chelsey Kivland - Robert Maguire - Francois Pierre-Louis Jr. - Karen Richman - Ricardo Seitenfus - Amy Wilentz