Bewertung:

Das Buch ist eine düster-humorvolle und wunderschön geschriebene Sammlung miteinander verbundener Kurzgeschichten, die Themen wie chronische Krankheit, Sucht und die Komplexität des Erwachsenwerdens behandeln. Obwohl es tief berührt und eine Reihe von Emotionen hervorruft, könnte es für einige Leser als düster und zu realistisch empfunden werden.
Vorteile:Herzzerreißend witzig, wunderschön geschrieben, zutiefst bewegend, mit gut entwickelten Charakteren, einer zum Nachdenken anregenden Erzählung und einer starken thematischen Verbindung zwischen den Geschichten.
Nachteile:Die Sammlung kann sich überwältigend traurig und düster anfühlen, und manche Leser finden sie zu nah am wirklichen Leben. Die Struktur kann als seltsam empfunden werden, mit eingestreuten unzusammenhängenden Geschichten, die von der Haupterzählung ablenken könnten.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
If the Body Allows It: Stories
(Auf der Longlist für den PEN/Robert W. Bingham Prize for Debut Short Story Collection)
If the Body Allows It" wurde mit dem Prairie Schooner Book Prize in Fiction ausgezeichnet und ist in sechs Teile gegliedert. Im Mittelpunkt steht die Geschichte von Marie, einer Frau in ihren Dreißigern, die in Newark, New Jersey, lebt. Sie leidet an einer chronischen Autoimmunkrankheit und kämpft mit Schuldgefühlen wegen der Überdosis und des Todes ihres Vaters, den sie am Ende seines Lebens verraten zu haben glaubt. Die Geschichten innerhalb des Rahmens - über gescheiterte Ehen, Orte der Isolation und des Schutzes, Fehler von Teenagern und das Schmieden eines Lebens in der Zeit danach - sind die Geschichten, die die Erzählerin schreibt, nachdem sie einen Mann kennengelernt und sich in ihn verliebt hat, dessen Leid ihr eigenes widerspiegelt. Wenn der Körper es zulässt, geht es um Krankheit und ihre Folgen, um Schuld und Sucht und um die Beziehungen, die die Figuren eingehen, nachdem sie alle anderen, einschließlich sich selbst, verloren haben.
Introspektiv, erschütternd und witzig setzt sich If the Body Allows It mit der Idee auseinander, dass das Leben immer an der Schwelle steht, nie mehr so zu sein wie zuvor.