Bewertung:

If You Still Recognize Me ist ein Jugendroman, der die Themen Identität, Liebe und Freundschaft aus der Sicht von Elsie, einem bisexuellen Mädchen chinesischer Herkunft, das in London lebt, beleuchtet. Die Geschichte dreht sich um ihre Schwärmerei für eine Online-Freundin, Ada, und das Wiedersehen mit ihrer Jugendfreundin Joan. Das Buch behandelt Themen wie LGBTQIA-Darstellung, Kultur und Selbstfindung und kombiniert Elemente einer Romanze mit Überlegungen zu Familie und Identität.
Vorteile:Das Buch zeichnet sich durch eine starke LGBTQIA-Darstellung aus, einschließlich einer bisexuellen asiatischen Protagonistin und verschiedener Nebenfiguren. Es greift wichtige Themen auf, ohne überwältigend zu wirken, und bietet Einblicke in kulturelle Identität und LGBTQ+-Erfahrungen. Die Geschichte ist emotional und nachvollziehbar und kommt bei den Lesern gut an, insbesondere bei denen mit ähnlichem Hintergrund. Die starke Entwicklung der Charaktere und das Erzählen der Geschichte halten die Erzählung fesselnd.
Nachteile:Das Tempo beginnt langsam, was es den Lesern anfangs schwer machen könnte, sich auf die Geschichte einzulassen. Einige Leserinnen und Leser waren der Meinung, dass die Erzählung zu hektisch war und viele Themen und Botschaften miteinander verwoben waren, die manchmal von der Haupthandlung ablenkten. Die romantische Auflösung wurde von einigen Lesern als wenig überzeugend beschrieben, da sie nicht die erwartete emotionale Intensität aufwies und daher eher gedämpft wirkte.
(basierend auf 11 Leserbewertungen)
If You Still Recognize Me
Dieses zu Herzen gehende, ergreifende YA-Debüt ist eine Sommerromanze der zweiten Chance, die dein Herz stehlen wird - perfekt für Fans von Heartstopper, Some Girls Do, und It's Not Like it's a Secret.
In diesem Sommer wird Elsie ihrem langjährigen - und weit entfernten - Schwarm endlich ihre Gefühle gestehen. Adas Fanfics sind zum Sterben schön, und sie versteht Elsie wie keine andere. Das heißt, bis Joan, Elsies beste Freundin aus Kindertagen, buchstäblich zurück in ihr Leben tritt und sich einfügt, als wäre sie nie weg gewesen. Als wäre sie nie nach Hongkong weggezogen und hätte Elsies Dutzende von E-Mails und Briefen nie ignoriert.
Dann erwähnt Ada die lang vermisste Brieffreundin (und vielleicht Liebe?) ihrer Großmutter, eine Frau, die einst nur eine Zugfahrt von Elsies Zuhause in Oxford entfernt lebte, und Elsie kommt die Idee für die perfekte große Geste. Doch als ihr Plan, die beiden älteren Frauen wieder zusammenzubringen, einen Sommer der Wiederherstellung zerbrochener Bande auslöst, beginnt Elsie sich zu fragen, ob auch sie die Dinge, die sie verloren hat, wiederfinden kann...
Mit einer wunderbar ernsten Stimme und einer Prise Fandom ist dieser wehmütige und entzückende Roman ein Liebesbrief an das queere Erwachsenwerden, die Suche nach Gemeinschaft und die Selbstfindung.