Wenn Schildkröten nach Hause kommen

Bewertung:   (4,7 von 5)

Wenn Schildkröten nach Hause kommen (Victoria Hoffarth)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch „When Turtles Come Home“ von Victoria Hoffarth ist ein Erinnerungsbuch, das Themen wie Identität, Zugehörigkeit und kulturelle Einblicke aus den vielfältigen Lebenserfahrungen der Autorin in verschiedenen Ländern erforscht. Es wirft nachdenkliche Fragen zu Glauben, kultureller Identität und persönlichem Wachstum auf und bietet gleichzeitig fesselnde Erzählungen über philippinische Traditionen und Erfahrungen im Ausland.

Vorteile:

Das Buch ist gut geschrieben, fesselnd und aufschlussreich, mit einer guten Mischung aus persönlichen Anekdoten und umfassenderen kulturellen Überlegungen. Die Leserinnen und Leser schätzen Hoffarths Humor und ihre offene Darstellung familiärer und kultureller Erfahrungen. Sie bietet einzigartige Perspektiven auf die philippinische Kultur, sowohl aus der Sicht von Insidern als auch von Außenseitern, was sie für viele zugänglich und nachvollziehbar macht. Das Infragestellen traditioneller Überzeugungen und die Erforschung der Identität durch die Autorin kommen bei den Lesern gut an.

Nachteile:

Manche Leser könnten das Buch als zu wissenschaftlich oder anthropologisch empfinden, was nicht jedem gefallen dürfte. Auch wenn die Memoiren gut ankommen, könnte es Bedenken geben, dass das Buch ein Nischenpublikum anspricht, vor allem diejenigen, die einen Bezug zur philippinischen Kultur oder zu Erfahrungen im Ausland haben.

(basierend auf 7 Leserbewertungen)

Originaltitel:

When Turtles Come Home

Inhalt des Buches:

Als Victoria Hoffarth in den USA an der Graduate School studierte, sagte ihre Dozentin, die Anthropologin Margaret Mead, einmal zu ihrer Klasse: „Es gibt so viele verschiedene Orte auf der Welt. Es liegt an uns, denjenigen zu suchen, an den wir am besten passen." Obwohl Victoria auf den Philippinen geboren und aufgewachsen war, fühlte sie sich dort nie zu Hause. Und so wurde sie zum Kulturflüchtling und suchte nach dem Ort, an den sie am besten passte.

Ihre einnehmende und intime Erzählung führt zurück in die frühen 50er Jahre, als sich ihre kleine Stadt noch von den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs erholte, und durch dreißig Jahre unzufriedener Wanderschaft nach Amerika und zurück, dann weiter nach Großbritannien, Deutschland und Kanada. Victoria beschäftigt sich mit der philippinischen Kultur, mit den Besonderheiten der philippinischen Gesellschaft und mit dem, was die übrige Welt von ihr lernen kann. Ebenso macht sie Vorschläge, was Filipinos von der übrigen Welt lernen können. Sie stellt außerdem die Frage, was es bedeutet, Filipino zu sein, und ob sie sich selbst so nennen kann. Ist man nicht mehr als das, wo man geboren und aufgewachsen ist? Als liberale Globalistin stehen für sie zwei weitere Themen im Vordergrund: ihr Dasein als Frau in einem Umfeld, in dem Feminismus verpönt ist, und ihr Glaube als Katholikin a la carte“ angesichts der Mentalität einer zutiefst konservativen und traditionellen Gesellschaft.

Dies ist viel mehr als ein Memoirenbuch, es ist die Geschichte einer Selbstfindung und des Lernens, über das Bekannte hinauszuschauen, um ein Zuhause zu finden - selbst wenn es das ist, wo man angefangen hat.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9781789018684
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch
Erscheinungsjahr:2019
Seitenzahl:264

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