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If We Were Electric: Stories
Die zwölf Geschichten von If We Were Electric feiern New Orleans in all seinen schönen Eigenheiten: makaber und magisch, schlammig und exquisit, sinnlich und spirituell. Die atemberaubende Debütsammlung findet ihre Figuren in Momenten der Sehnsucht und Verzweiflung, oft am Rande einer großen Verwandlung, aber belastet von einer unvernünftigen Liebe.
Es sind Geschichten über verpasste Chancen, über Menschen, die nicht dazugehören, über die Folgen, wenn man nicht genug Mut aufbringt, um die Fesseln zu überwinden. In „Feux Follet“ zieht der Kummer eines alten Mannes in den dunklen Sümpfen von Louisiana übernatürliche Lichter an. Die rohe, entnervende Energie eines explodierenden Transformators in der Titelgeschichte passt zu dem seltsamen, wilden Temperament eines unglücklichen Stricherers.
„Blackout“ stellt die tiefe Gefühllosigkeit eines jungen Mannes, der von seinem psychisch labilen Partner körperlich misshandelt wird, neben die bedeutungsvolle Schönheit eines unerwarteten Moments der Freude mit einem anderen Menschen. Der jugendliche Erzähler in „Before Las Blancas“ ist von seiner Sexualität so überwältigt, dass er alles und jeden, den er kennt, verlässt, um in einer glücklichen Illusion zu leben...
in Mexiko. Und „Where It Takes Us“ ist eine ergreifende, unaufdringliche Momentaufnahme eines schwulen Mannes, der seinen heterosexuellen, HIV-positiven Bruder auf die Rennstrecke begleitet, um wieder zueinander zu finden.