Bewertung:

Die Rezensionen zeigen ein breites Spektrum an Meinungen zu den Büchern von Kenneth Feinberg, in denen er die Feinheiten der Entschädigung von Opfern verschiedener Katastrophen, einschließlich des 11. Septembers, erörtert. Viele Rezensenten schätzen seinen klaren Schreibstil, seine Einblicke in den Entschädigungsprozess und seine einzigartige Erfahrung im Umgang mit diesen heiklen Fällen. Einige Leser kritisieren jedoch, dass die Bücher zu wenig Details zu den einzelnen Katastrophen enthalten und dass der Autor zu sehr auf Eigenwerbung aus ist.
Vorteile:⬤ Klar und prägnant geschrieben
⬤ informative Einblicke in Entschädigungsprozesse
⬤ gut geeignet für den Ethikunterricht
⬤ bietet eine wertvolle Perspektive auf die Entschädigung von Katastrophenopfern
⬤ gut für das Verständnis komplexer emotionaler und rechtlicher Aspekte
⬤ stellt Fragen der persönlichen Verantwortung und Werte dar.
⬤ Einige finden den Inhalt zu leicht oder zu wenig tiefgründig in Bezug auf die einzelnen Krisen
⬤ Kritik am selbstverherrlichenden Ton des Autors
⬤ einige Leser fühlten sich mit ungelösten Fragen über zukünftige Katastrophenhilfe zurückgelassen
⬤ Bedenken über die Fairness von Entschädigungsprozessen dargestellt.
(basierend auf 18 Leserbewertungen)
Who Gets What: Fair Compensation After Tragedy and Financial Upheaval
Agent Orange, der Entschädigungsfonds für die Opfer des 11. Septembers, das Massaker an der Virginia Tech, die Finanzkrise von 2008 und die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko: Jede dieser Katastrophen war eine für sich.
Was sie gemeinsam hatten, waren ihre Nachwirkungen - in jedem Fall war eine Entschädigung für verlorene Menschenleben, verstümmelte Körper, zerstörte Existenzen, zerstörte Volkswirtschaften und Ökosysteme erforderlich. In jedem Fall musste eine objektive dritte Partei einspringen und die zugewiesenen Mittel verteilen: In jedem Fall haben Präsidenten, Generalstaatsanwälte und andere Beamte Kenneth R.
Feinberg gebeten, die Aufgabe zu erledigen. In Who Gets What? offenbart Feinberg die tiefgreifenden Überlegungen, die in jede Entscheidung einfließen müssen, ganz zu schweigen von der wichtigsten Frage, die sich nach einer Tragödie stellt: Warum überhaupt entschädigen? Das Ergebnis ist eine bemerkenswert zugängliche Erörterung der praktischen und philosophischen Probleme des Einsatzes von Geld als Mittel zur Beseitigung von Unrecht und zur Berücksichtigung des individuellen Wertes.