
Whose History Counts?: Decolonising African Pre-colonial Historiography
Ursprünglich als faktenbasiertes Buch über die vorkoloniale Geschichte des Ostkaps in der wahren Tradition der Geschichtswissenschaft geplant, konzentriert sich dieses bahnbrechende Buch auf erkenntnistheoretische und grundlegende Fragen über die Geschichtsschreibung und wessen Geschichte zählt. Whose History Counts stellt das Konzept der „vorkolonialen“ Geschichte in Frage und erforscht Methoden der Geschichtsforschung und -schreibung.
Der Grund für diese dramatische Veränderung des Schwerpunkts wird in der Einleitung des Buches auf die von Studenten angeführte Rebellion zurückgeführt, die im Anschluss an die #RhodesMustFall-Kampagne ausbrach, die am 9. März 2015 an der Universität von Kapstadt begann.
Im Mittelpunkt der Rebellion stand der Widerstand der Studierenden gegen das, was sie als „koloniale“ Bildung bezeichneten, und die Forderung nach einem „dekolonisierten Lehrplan“. Das vorliegende Buch ist eine direkte Antwort auf diesen Aufruf.