Bewertung:

Das Buch ist ein Erinnerungsbuch, das persönliche Erfahrungen mit politischen Kommentaren verbindet und sich vor allem auf die Enttäuschung des Autors über den amerikanischen Imperialismus konzentriert. Es wird für seinen fesselnden Schreibstil und seine zum Nachdenken anregenden Einsichten gelobt, aber kritisiert, dass es nicht das hält, was der Titel hinsichtlich einer tieferen Analyse der Dynamik des Kalten Krieges verspricht.
Vorteile:⬤ Unglaublich gut geschriebene und fesselnde Prosa
⬤ fängt die ehrlichen Reflexionen des Autors über seine Erfahrungen und Beobachtungen ein
⬤ bietet eine faszinierende und geistreiche Erzählung
⬤ wichtig für das Verständnis der Auswirkungen des Imperialismus
⬤ sehr empfehlenswert für ernsthafte Wissenschaftler und allgemeine Leser gleichermaßen.
⬤ Bietet nicht die tiefgreifende Analyse des Kalten Krieges, die der Titel suggeriert
⬤ einige Rezensenten waren der Meinung, dass es die erwarteten gewichtigen politischen Einsichten vermissen lässt
⬤ gilt eher als leichte Lektüre denn als ernsthafte wissenschaftliche Arbeit
⬤ die Selbstcharakterisierung des Autors als „Dissident“ wurde als übertrieben angesehen.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
West-Bloc Dissident: A Cold War Memoir
In den 1960er Jahren, nach vier Jahren bei IBM und zwei weiteren im US-Außenministerium, wurde William Blum zu einem radikalen Dissidenten. Als Insider in zwei Welten ist er gut geeignet, die Menschen, Ereignisse und Ideologie sowohl der "bürgerlichen" als auch der "radikalen" Kultur zu beurteilen.
In West-Bloc Dissident schildert Blum mit unerwartetem Witz und Einsicht beide Seiten des ideologischen Zauns. Er zeichnet schonungslose Porträts seiner Mitstreiter Jerry Rubin, Allen Ginsberg, Norman Mailer und anderer.
Als Antikriegsaktivist nimmt er es mit der CIA, dem FBI, dem Außenministerium und der Polizei auf. Außerdem berichtet er aus erster Hand über alles, von der Untergrundpresse bis zu Salvador Allendes Chile.