
Weather, Migration and the Scottish Diaspora: Leaving the Cold Country
Warum verließen so viele Schotten das gemäßigte Klima, um dauerhaft in Teilen der Welt zu leben, in denen größere Temperaturextreme die Norm waren? Jahrhundert war eine Zeit, in der es durchweg kühler war als heute, und Schottland ist nach wie vor das kälteste der britischen Länder. Die Meteorologen des 19.
Jahrhunderts wandten sich dem Umweltdeterminismus zu, um die anhaltende Knappheit in der Landwirtschaft zu erklären und die atmosphärischen Bedingungen zu ermitteln, die das Auftreten von Tod und Krankheit in den Städten verschlimmerten. In diesen Fällen waren die Logik der Auswanderung und die Vorteile eines alternativen Klimas zwingend. Die Auswanderungsagenten stellten ihr bevorzugtes Klima dar, um die Migranten in ihre Richtung zu ziehen.
Die klimatischen Gründe, der Druck und die Anreize, die zur Abwanderung von Menschen führten, waren weder einfach noch einheitlich. Es gibt bekannte strukturelle Merkmale, die die Migrationserfahrung kontextualisieren, darunter vor allem wirtschaftliche und demografische Faktoren.
Aufbauend auf der Arbeit historischer Klimaforscher und der Verfügbarkeit langfristiger Klimadaten wird die Auswanderungsgeschichte Schottlands zum ersten Mal unter dem Blickwinkel des Klimas des Landes untersucht. Pro Kopf der Bevölkerung verließen die Schotten das kalte Land in erheblichem Umfang; dennoch blieb die „Heimat“ für die Diaspora eine unzerstörbare Verbindung.