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Whiskey Diggins nimmt den Leser mit in die Unterwelt der einheimischen Marihuana-Industrie und die schillernden Menschen, die sie einst betrieben. Der Humor kommt nicht zu kurz, wenn die heiligen Kühe des Hippietums ausgelacht werden, und die Spannung zieht sich durch das ganze Buch, während der mysteriöse Fahrer eines Fahrzeugs mit Fahrerflucht gesucht wird.
Whiskey Diggins spielt in einer Zeit, als Gras verboten war und nur Geächtete Gras anbauten. Wie in den meisten Kleinstädten war auch in Whiskey Diggins die Gesellschaft in Schichten gegliedert, von den Besitzenden bis zu den Habenichtsen. In Whiskey Diggins haben die Wohlhabenden mehr, als man erwarten würde, und die Habenichtse überleben durch Kreativität.
Seit jenen glorreichen, gesetzlosen Hippie-Tagen hat sich die Marihuana-Anbauszene in Kalifornien mit der Legalisierung schnell verändert. In jeder nordkalifornischen Stadt schossen Grow-Läden aus dem Boden.
Es wurden Grundstücke zum alleinigen Zweck des Marihuana-Anbaus erworben. Und mit der Legalisierung tauchten auch Einzelhandelsgeschäfte auf.
Marihuana-Apotheken mit einer Vielzahl von Sorten in jeder Form, von der ganzen Knospe bis zum Energieriegel, wurden alltäglich. Was einst eine illegale Heimindustrie im Verborgenen war, hatte sich zu unternehmerischen Hüttendörfern entwickelt, die tonnenweise CBD-Gummis produzierten, um Omas Arthritisschmerzen zu beseitigen.