
White Talk Black Talk: Inter-Racial Friendship and Communication Amongst Adolescents
In diesem Buch werden die Beziehungen zwischen schwarzen und weißen Jugendlichen in einem städtischen Umfeld (Südlondon) untersucht; die Prozesse, durch die Rassismus in den jugendlichen Gemeinschaften weitergegeben wird, und die Strategien, die diese untergraben oder fördern. Insbesondere untersucht Hewitt die soziolinguistischen Auswirkungen des „Londoner Jamaika“-Kreols, das von jungen schwarzen Londonern verwendet wird, auf die Sprache und Kultur junger Weißer. Er stützt sich dabei auf umfangreiche Feldforschungen unter rassisch gemischten Gruppen in Jugendclubs, Schulen und an Straßenecken. Hewitt ist in der Lage, die Art und Weise zu untersuchen, in der rassische Einstellungen und kulturelle Zugehörigkeiten in Freundschaften zwischen verschiedenen Rassen zum Ausdruck kommen und von diesen beeinflusst werden.
White talk black talk ist ein einzigartiger ethnographischer Bericht, der die Verwendung schwarzer Sprachformen in der Sprache der Weißen fest in ihrem sozialen und politischen Umfeld verankert: Durch die kreative Integration von Disziplinen stellt Hewitt eine praktische soziolinguistische Studie in einen viel breiteren und systematischen soziologischen Kontext der Gruppeninteraktion.
Diese Studie ist von besonderem Interesse für die Soziolinguistik, die Soziologie der Ethnien und der Jugendkultur sowie für die Stadtanthropologie, aber auch für Nicht-Fachleute ist sie aufgrund ihrer reichhaltigen und faszinierenden ethnographischen Details von Interesse.