
Who's Watching the Spies?: Establishing Intelligence Service Accountability
Angesichts der jüngsten Erfahrungen mit dem Terrorismus ist klar, dass selbst die demokratischsten Gesellschaften ein legitimes Bedürfnis nach Geheimhaltung haben. Diese Geheimhaltung wurde jedoch häufig missbraucht, und zum Schutz der individuellen Freiheiten sind starke Überwachungssysteme erforderlich.
Die hier versammelten Autoren, die in der internationalen Gemeinschaft der Wissenschaftler auf dem Gebiet der nationalen Sicherheit sehr bekannt sind, fassen in einem Band die reichen Erfahrungen aus drei Jahrzehnten des Experimentierens mit der Rechenschaftspflicht der Geheimdienste zusammen. Anhand eines strukturierten Ansatzes untersuchen sie die Stärken und Schwächen der nachrichtendienstlichen Systeme von Argentinien, Kanada, Deutschland, Norwegen, Polen, Südafrika, Südkorea, dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten.
Diese Demokratien haben zwar mit Methoden experimentiert, um die Rechenschaftspflicht der Nachrichtendienste zu verbessern, doch haben sie alle unterschiedliche politische Systeme, politische Kulturen, Rechtssysteme und demokratische Traditionen, was eine außergewöhnliche Gelegenheit bietet, zu untersuchen, wie sich die Rechenschaftspflicht der Nachrichtendienste unter unterschiedlichen Bedingungen entwickelt. Die Autoren fassen die besten Praktiken in einem Rahmen für erfolgreiche Ansätze zur Rechenschaftspflicht der Nachrichtendienste zusammen, einschließlich eines Rezepts für ein Modellgesetz.