Bewertung:

Das Buch „How the Light Gets In“ von M.J. Hyland wurde von den Lesern unterschiedlich bewertet. Einige bewundern die tiefgründige Charakterstudie und den flüssigen Schreibstil, während andere sich enttäuscht über die fehlende Auflösung der Handlung und die mangelnde emotionale Bindung an die Protagonistin äußern. Die Kämpfe und Lebensperspektiven der Protagonistin werden von vielen als faszinierend empfunden, doch einige fanden die Erzählung langweilig oder selbstverliebt.
Vorteile:Viele Rezensenten lobten Hylands Schreibstil, die Entwicklung der Charaktere und ihre Fähigkeit, Emotionen hervorzurufen. Die Protagonistin Lou wird als komplexer Charakter gesehen, und das Buch bietet aufschlussreiche Beobachtungen über das Leben. Einige Leser schätzten die Auseinandersetzung des Buches mit Themen wie Jugend, Isolation und Sehnsucht nach Verbundenheit.
Nachteile:Kritiker wiesen auf Probleme hin, wie die fehlende Auflösung der Handlung, die sich wiederholende Erzählweise und die unsympathische Hauptfigur. Einige Rezensenten empfanden die Erzählung als langweilig und selbstverliebt, mit einem Gefühl der Ziellosigkeit während der gesamten Geschichte. Es gibt gemischte Gefühle darüber, ob die Kämpfe der Charaktere nachvollziehbar oder fesselnd waren.
(basierend auf 57 Leserbewertungen)
How the Light Gets in
Ein starkes Debüt einer australischen Autorin mit einer der sympathischsten, aber auch widersprüchlichsten Figuren, die man in der zeitgenössischen Belletristik antreffen kann.
Lou Connor, eine begabte, unglückliche Sechzehnjährige, will unbedingt ihrem Leben in Armut in Sydney entkommen. Als ihr ein Austauschschülerplatz an einer Schule in Amerika angeboten wird, scheint es, als würden sich ihre Träume erfüllen.
Ihre Gastfamilie hat ein wunderschönes Haus in Illinois und könnte nicht gastfreundlicher sein... bis sie sich von der erdrückenden und unterdrückten Atmosphäre ihrer Vorstadtvilla gestört fühlt und die Dinge beginnen, furchtbar schief zu laufen.
How the Light Gets In ist eine scharf beobachtete Geschichte des Erwachsenwerdens, die in ihrer Sezierung tief verwurzelter Vorurteile und der Heuchelei der Mittelklasse an American Beauty erinnert. Mit Lou Connor hat Hyland eine überlebensgroße Protagonistin geschaffen, die den Leser mit ihrer Lebendigkeit und Verletzlichkeit in ihren Bann zieht, vom hoffnungsvollen Anfang bis zum unerwarteten, eindringlichen Ende.