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How the Maya Built Their World: Energetics and Ancient Architecture
Die Architektur der Maya wird oft als massiv und monumental beschrieben, aber Experimente in Copan, Honduras, überzeugten Elliot Abrams, dass 300 Menschen einen der großen Paläste dort in nur 100 Tagen hätten bauen können.
In diesem bahnbrechenden Werk erläutert Abrams seine Theorie der architektonischen Energetik, die darin besteht, Bauwerke in Volumina von Roh- und Fertigungsmaterialien zu übersetzen, die dann mit der für ihre Herstellung und Montage benötigten Zeit multipliziert werden, um die Arbeitskosten vergangener Bauanstrengungen zu ermitteln. Die Anwendung dieser Methode auf die Wohnbauten der spätklassischen Periode (700-900 n.
Chr.) in Copan führt Abrams zu der Annahme, dass es eine sechsstufige hierarchische Sozialstruktur der politischen Entscheidungsfindung gab, die von einer geschichteten Elite bis zu einfachen Bürgern reichte. Indem er die Arbeitskosten für Bauarbeiten und andere wirtschaftliche Aktivitäten vergleicht, regt er auch dazu an, die Auswirkungen der königlichen Bauauflagen auf das einfache Volk neu zu überdenken.