Bewertung:

Die Rezensionen zu „How Gods Ends Us“ von Dameron heben eine Sammlung hervor, die sich mit komplexen Themen wie Tod, Spiritualität, Familie und persönlichen Erfahrungen auseinandersetzt. Nach anfänglichen Bedenken wegen des offenkundig spirituellen Charakters, der durch den Titel und das einleitende Gedicht suggeriert wird, fanden die Leser, dass das Werk tief in die menschliche Erfahrung von Verlust und Sehnsucht eindringt. Die Gedichte zeichnen sich durch ihre Zugänglichkeit und Herausforderung aus, mit einer Mischung aus persönlichen und historischen Erzählungen, die letztlich eher zum Nachdenken über Spiritualität anregen als sie direkt anzusprechen.
Vorteile:⬤ Die Gedichte regen gekonnt zum Nachdenken über Spiritualität und persönliche Erfahrungen im Zusammenhang mit Tod, Familie und Verlust an.
⬤ Die Übergänge zwischen den verschiedenen Gedichtarten und Abschnitten werden als mühelos und gut durchdacht beschrieben.
⬤ Die Leser schätzten die Subtilität und formale Qualität der Gedichte, insbesondere das Pantoum, das der Meditation über die Themen Tiefe verleiht.
⬤ Die Sammlung ist sowohl zugänglich als auch anspruchsvoll und spricht verschiedene poetische Geschmäcker an.
⬤ Einige Leser mögen den ersten Eindruck von offener Spiritualität abschreckend finden, bevor sie erkennen, dass die Gedichte tiefere menschliche Themen erforschen.
⬤ Die Themen können schwerwiegend sein und Unbehagen im Zusammenhang mit Sterblichkeit und Verlust hervorrufen, was das Buch für manche Leser möglicherweise weniger attraktiv macht.
⬤ Einige Gedichte werden als distanziert und eher symbolisch empfunden, was nicht bei jedem auf Gegenliebe stoßen dürfte.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
How God Ends Us: Poems
D Lana R. A.
Dameron sucht in ihrem ersten Gedichtband How God Ends Us, der von Elizabeth Alexander als vierter Gewinner des South Carolina Poetry Book Prize ausgewählt wurde, nach Antworten auf spirituelle Fragen. Damerons Gedichte sind ein lyrisches Gespräch mit einer unheilvollen und allmächtigen Gottheit, die alle Angelegenheiten der lebendigen Erde kontrolliert, einschließlich Tod und Zerstörung. Die Dichterin erkennt das Ausmaß dieser göttlichen Macht an, die sie abwechselnd zu Wut, Trauer, Feier und sogar Freude bewegt.
Von persönlichen über kollektive bis hin zu imaginierten Geschichten erforschen Damerons Gedichte essenzielle, immerwährende Fragen, die durch Naturkatastrophen, familiäre Kämpfe, Rassismus und die Erfahrungen von Auslandsreisen symbolisiert werden. Obwohl sie zu Schlussfolgerungen gelangt, die nicht offengelegt werden können, zeigen ihre Untersuchungen den kreativen Akt der Poesie als eine Quelle des Trostes und der Lösung.