Bewertung:

Das Buch bietet eine Perspektive auf den Kulturtourismus in Alaska und verbindet Humor und ergreifende Anekdoten mit wissenschaftlichen Erkenntnissen. Es hat gemischte Kritiken erhalten. Einige Leser finden es fesselnd und gut recherchiert, während andere es für Ungenauigkeiten und vermeintliche Voreingenommenheit kritisieren.
Vorteile:⬤ Enthält eine zugängliche Mischung aus Anekdoten und wissenschaftlichen Erkenntnissen
⬤ bietet gute Einblicke in die Tourismusindustrie Alaskas
⬤ gut recherchiert
⬤ unterhaltsam und leicht zu lesen
⬤ wirft wichtige Fragen für Touristen auf
⬤ bietet Humor und persönliche Reflexionen
⬤ empfohlen für Sesselreisende und ethnografisch Interessierte.
⬤ Einigen Lesern fehlte es an Tiefe und Genauigkeit
⬤ vage über die persönlichen Erfahrungen des Autors in Alaska
⬤ Kritik an den Ansichten des Autors zu Ethnie und historischem Kontext
⬤ gemischte Gefühle über den Schreibstil des Autors und seine Fähigkeit, mit den Lesern in Kontakt zu treten
⬤ nicht für jeden ansprechend.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
So, How Long Have You Been Native?: Life as an Alaska Native Tour Guide
So, How Long Have You Been Native? ist Alexis C. Buntes Bericht aus erster Hand darüber, wie es ist, in der Alaska-Kulturtourismusindustrie zu arbeiten. Die Alaska-Ureinwohnerin und Anthropologin hat zwei Jahre lang für ein stammeseigenes Tourismusunternehmen gearbeitet, das die Tlingit-Kultur in Sitka vermarktet. Buntens Erzählung führt die Leser durch die Sommertour-Saison, in der sie eingestellt und ausgebildet wird und schließlich zum Reiseleiter aufsteigt.
Der Kulturtourismus ist eine weltweite Multimilliarden-Dollar-Industrie, die eine der allgegenwärtigsten direkten Interaktionen zwischen Völkern unterschiedlicher Kulturen ermöglicht und wohl eines der wichtigsten Mittel ist, um Wissen über andere Kulturen zu verbreiten. Bunten geht über Debatten darüber hinaus, wem die Kultur der Ureinwohner gehört und wer das Recht hat, sie an Touristen zu "verkaufen". Anhand einer Reihe von Anekdoten untersucht sie Themen wie die Frage, wie und warum die Ureinwohner ihre Kultur verkaufen, den politischen Verdrängungswettbewerb in einer Kleinstadt, die Art und Weise, wie die Kreuzfahrtindustrie ihre Gewinne aufrechterhält, die Auswirkungen der Kolonisierung auf die heutigen Ureinwohner, die Art und Weise, wie traditionelle kulturelle Werte im Alltag der heutigen Ureinwohner Alaskas eine Rolle spielen, und die Art und Weise, wie sich die Ureinwohner auf eigene Faust an globalen Unternehmen beteiligen. Buntens Bottom-up-Ansatz bietet einen faszinierenden und informativen Blick auf die Kulturtourismusindustrie in Alaska.
Alexis C. Bunten ist Projektethnografin an der Simon Fraser University und leitende Wissenschaftlerin am FrameWorks Institute. Ihre Artikel sind in American Indian Quarterly, Journal of Museum Education und American Ethnologist erschienen.