Bewertung:

Insgesamt bietet „How to Have an Enemy“ von Melissa Florer-Bixler eine kraftvolle Untersuchung der Komplexität von Liebe, Wut und Gerechtigkeit im christlichen Rahmen. Das Buch ermutigt die Leserinnen und Leser, ihre Feinde direkt zu konfrontieren, wahren Frieden zu schaffen und gesellschaftliche Normen in Frage zu stellen, obwohl es nicht ohne Herausforderungen und Kritik ist. Der Text regt zum Nachdenken an und ist zeitgemäß, da er Themen wie Privilegien, Konflikte und Verantwortlichkeit in einem zeitgenössischen Kontext anspricht. Einige Leser fanden es schwierig, sich darauf einzulassen, oder waren enttäuscht, während andere es als erhellend und wichtig für ihre spirituelle Reise empfanden.
Vorteile:⬤ Gründliche Erforschung der Feindesliebe
⬤ gut recherchiert mit historischen und theologischen Einsichten
⬤ ermutigt zu proaktivem Friedensstiften
⬤ relevant für zeitgenössische Fragen der Ungerechtigkeit
⬤ gut geschrieben und zugänglich
⬤ dient als Aufruf zum Handeln innerhalb der Kirche
⬤ findet besonders bei denen Anklang, die im Dienst stehen oder mit sozialen Fragen konfrontiert sind.
⬤ Einige Leser fanden das Buch schwierig zu lesen
⬤ einige hatten das Gefühl, dass es unfair auf bestimmte politische Figuren oder Ideologien abzielt
⬤ bestimmte Randgruppen werden nicht erwähnt (z.B. Behinderte)
⬤ einige Kritiken äußerten sich enttäuscht über die Lesbarkeit oder das Engagement.
(basierend auf 19 Leserbewertungen)
How to Have an Enemy: Righteous Anger and the Work of Peace
Bedeutet der Aufruf Jesu, unsere Feinde zu lieben, dass wir angesichts von Ungerechtigkeit schweigen sollten?
Jesus rief uns auf, unsere Feinde zu lieben. Aber um sich mit einem Feind anzufreunden, müssen wir zunächst seine Existenz anerkennen, verstehen, wer er ist, und erkennen, wie er gegen Gottes gute Nachricht handelt. In How to Have an Enemy: Righteous Anger and the Work of Peace (Gerechter Zorn und das Werk des Friedens) betrachtet Melissa Florer-Bixler genau, was die Bibel über Feinde sagt - wer sie sind, was sie tun und wie Jesus und seine Nachfolger auf sie reagierten. Das Ergebnis ist eine Theologie, die es uns ermöglicht, unsere Feinde als eine Form der Wahrheitsfindung über uns selbst, unsere Gemeinschaften und die Geschichte, in die unser Leben eingebettet ist, zu benennen. Nur dann können wir uns mit der Macht der von unseren Feinden verübten Zerstörungsakte auseinandersetzen und sie auffordern, ihre Feindschaft aufzugeben, um einen Weg für Heilung, Versöhnung und Einheit zu eröffnen.
Jesus hat seine Feinde beim Namen genannt und sich mit ihnen auseinandergesetzt, was ein wesentlicher Bestandteil der Liebe zu ihnen ist. In diesem provokativen Buch ruft Florer-Bixler uns auf, dasselbe zu tun.