Bewertung:

Das Buch ist ein spannender und gut recherchierter Bericht über die Turbulenzen, die der Blackpool FC unter der Leitung der Familie Oyston erlebte. Es schildert detailliert die Korruption und Misswirtschaft, die den Verein fast zerstört hätten, und zeigt gleichzeitig den leidenschaftlichen Widerstand der Fans. Diese Erzählung spricht sowohl Fußballfans als auch diejenigen an, die sich für den Kampf der Gemeinschaft gegen die Gier interessieren.
Vorteile:⬤ Gut geschrieben und recherchiert
⬤ fesselnde Erzählung
⬤ bietet tiefe Einblicke in das Vereinsmanagement
⬤ beleuchtet die Kämpfe der Gemeinschaft
⬤ für Sportfans nachvollziehbar
⬤ enthüllt schockierende Wahrheiten über Fußballbesitz
⬤ fesselnde Geschichte, die sowohl Fans als auch Nicht-Fans anspricht.
⬤ Einige Leser könnten sich vor allem von Blackpool-Fans angesprochen fühlen
⬤ in einigen Rezensionen wird der Wunsch nach mehr Details oder längerem Inhalt geäußert
⬤ die schmerzhafte Natur des Themas könnte für einige entmutigend sein.
(basierend auf 61 Leserbewertungen)
How Not to Run a Football Club: Protests, Boycotts, Court Cases and the Story of How Blackpool Fans Fought to Save Their Club
An einem schwülen Tag im Mai 2010 erfüllte sich für Blackpool ein unmöglicher Traum. Die Seasiders buchten ihr Ticket für die Premier League mit einem spannenden Sieg im Playoff-Finale und allen damit verbundenen Vorteilen.
Vierundzwanzig Stunden später, während alle anderen feierten, trafen sich die Oystons, um zu planen, wie sie es angehen wollten. Ian Holloway und seine Mannschaft kämpften tapfer ums Überleben und wurden mit ihrem rasanten Stil zur zweiten Mannschaft der Nation. Hinter den Kulissen war der Klub am Auseinanderfallen.
Durch das Dach des Trainingsgeländes sickerte eimerweise Regen. Im Büro des Managers konnte man die Heizung oder das Licht einschalten, nur nicht gleichzeitig. Die Oystons bezahlten sich selbst fast 30 Millionen.
Es dauerte fünf Jahre, bis Blackpool dreimal in die unterste Liga abstieg. Als die Fans zurückschlugen, wurden sie verklagt. Der Vorsitzende Karl Oyston erklärte einem Fan, er sei auf einer „nie endenden Rachemission“.
How Not to Run a Football Club (Wie man einen Fußballverein nicht führt) ist die Geschichte einer Familie, die einen Fußballverein fast zu Tode führte. Und wie eine Gemeinschaft ihn zurückholte.