Bewertung:

Quentin Crisp's Sammlung von Filmkritiken bietet eine lockere und witzige Perspektive auf verschiedene Filme. Während viele Leser seinen einzigartigen Stil und Humor schätzen, finden einige das Buch unübersichtlich und zu kritisch.
Vorteile:Crisp schreibt schnell, zwanglos und oft witzig, was die Lektüre zu einem Vergnügen macht. Seine einzigartigen Beobachtungen geben Einblicke in Filme und ihre Stars, und sein stilistisches Gespür wird als positiver Aspekt hervorgehoben. Viele Leser empfanden das Buch als einen angenehmen Begleiter mit einer sonnigen Qualität, die im Gegensatz zu seinen anderen Werken steht.
Nachteile:Im Vergleich zu etablierten Filmkritikern fehlt es dem Buch an Organisation und Tiefe. Einige Leser sind der Meinung, dass Crisps Kritik übertrieben ist, was zu einem negativen Ton im gesamten Buch führt. Außerdem bedeutet das Fehlen verschiedener Meinungen und Witzeleien, dass das Buch nicht alle Filmliebhaber ansprechen wird.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
How to Go to the Movies
Seit er vor mehr als zehn Jahren nach New York City gezogen ist, hat Quentin Crisp seine Liebe zum Kino und seinen berüchtigten Witz in einer Reihe von Essays über Filme und Filmstars zusammengebracht. Als langjähriger Kinogänger, der seit siebzig Jahren ein wachsames Auge auf die sich wandelnden Stile in Hollywood und den sich daraus ergebenden Publikumsgeschmack hat, erörtert Quentin Crisp sowohl Filme als auch Stars mit dem für ihn typischen Elan und Geschick und führt seine Leser mit höflicher Verrücktheit zu einer klaren, geradlinigen Moral, wobei er sich als unerwarteter Verfechter des gesunden Menschenverstands erweist.
Nebenbei erzählt Mr. Crisp von seinen persönlichen Begegnungen mit Leuten wie Lillian Gish, John Hurt, David Hockney, Divine, Sting und Geraldine Page. Vorangestellt sind längere Essays über das Wesen des Stars, die Natur Hollywoods und den beklagenswerten Zustand dieser Stadt heute.
Das Buch von Mr. Crisp ist eine wahre Freude zu lesen.