Bewertung:

Das Buch ist ein gut aufgenommenes Hilfsmittel, das Menschen auf dem Autismus-Spektrum und ihren Betreuern helfen soll, ihre Trauer zu bewältigen und die mit dem Tod verbundenen Gefühle zu verstehen. Während viele Leser das Buch als aufschlussreich und persönlich empfanden, waren einige der Meinung, dass es nicht für alle autistischen Menschen anwendbar ist.
Vorteile:⬤ Bietet persönliche Einsichten des Autors und Erfahrungen mit Autismus, die das Verständnis der mit der Trauer verbundenen Emotionen fördern.
⬤ Bietet wertvolle Perspektiven für Betreuer und Angehörige darüber, wie autistische Menschen den Verlust anders verarbeiten.
⬤ Gut geschrieben und fesselnd, so dass es für die Leser nachvollziehbar ist.
⬤ Hilfreiche Anekdoten und Strategien zur Bewältigung von Tod und Beerdigung.
⬤ Einige Leser waren der Meinung, dass die Erfahrungen der Autorin zu spezifisch und nicht repräsentativ für alle Menschen auf dem Autismus-Spektrum waren.
⬤ Einige Leser fanden das Buch kürzer als erwartet.
⬤ Es fehlten umfassendere Strategien zur Trauerbewältigung, die über die persönlichen Erfahrungen der Autorin hinausgingen.
(basierend auf 10 Leserbewertungen)
How People with Autism Grieve, and How to Help: An Insider Handbook
Das Buch ist ein ehrlicher Bericht aus erster Hand darüber, wie Menschen mit Autismus mit dem Verlust einer Person in ihrem Leben umgehen. Im Gegensatz zu nicht-autistischen Menschen ziehen Menschen mit Autismus in überwältigenden oder stressigen Situationen die Einsamkeit dem Teilen ihrer Gefühle vor, konzentrieren sich auf spezielle Interessen und werden extrem logisch, wobei sie oft keine Gefühle zeigen.
Dieses Verhalten führt oft zu der Annahme, dass es Menschen mit Autismus an Einfühlungsvermögen mangelt, was aber bei weitem nicht der Fall ist. Durch die Schilderung persönlicher Erfahrungen und Fallstudien untersucht das Buch, wie Menschen mit Autismus den Verlust eines geliebten Menschen empfinden und ausdrücken, wie sie ihre Gefühle der Trauer verarbeiten und damit zurechtkommen, und bietet praktische und detaillierte Ratschläge für Eltern und Betreuer zu einer Reihe sensibler Themen.
Dazu gehören klare Anweisungen, wie man jemanden mit Autismus am besten durch den Trauerprozess begleitet, wie man ihn auf schlechte Nachrichten vorbereitet, wie man ihm die schlechte Nachricht überbringt, wie man ihn in die Beerdigung oder die Totenwache einbezieht und wie man am besten auf spätere Reaktionen reagiert. Das letzte Kapitel befasst sich mit der Frage, warum Kinder und Jugendliche mit Autismus ein besonderes Interesse am Tod entwickeln können, und erklärt, dass dieses Interesse normalerweise nicht morbide ist.