Bewertung:

Das Buch erforscht die Faszination von Frauen für wahre Verbrechen anhand von sorgfältig recherchierten Profilen von vier Frauen, die mit Verbrechen in Verbindung stehen. Es unterteilt diese Erzählungen in verschiedene Archetypen und bietet neue Perspektiven auf bekannte Fälle. Während viele Leserinnen und Leser das Buch als fesselnd und gut geschrieben empfanden, bemängelten einige, dass es zu wenig fokussiert und eher autobiografisch als analytisch sei.
Vorteile:⬤ Spannend und gut recherchiert
⬤ bietet neue Perspektiven auf wahre Verbrechen
⬤ interessante Erzählstruktur
⬤ unterhält den Leser
⬤ regt zur Selbstreflexion an
⬤ gut geschriebener Stil
⬤ gute Analyse der Besessenheit von Frauen von Verbrechen.
⬤ Einige fanden es unkonzentriert und mehr über die Erfahrungen der Autorin als über das wahre Verbrechen selbst
⬤ Formatierungsprobleme
⬤ fehlende Zitate im gesamten Text
⬤ es springt zu viel herum und enthält unzusammenhängende politische Kommentare
⬤ einige fühlten sich durch das Fehlen einer eingehenden Analyse der einzelnen Verbrechen enttäuscht.
(basierend auf 54 Leserbewertungen)
Savage Appetites: True Stories of Women, Crime, and Obsession
Eine "notwendige und brillante" (NPR) Erkundung unserer kulturellen Faszination für wahre Verbrechen, erzählt durch vier "fesselnde" (The New York Times Book Review) Erzählungen von Besessenheit.
In Savage Appetites verknüpft Rachel Monroe vier kriminelle Rollen - Detektivin, Opfer, Verteidigerin und Mörderin - mit vier wahren Geschichten über Frauen, die von Besessenheit getrieben werden. Von einer frustrierten und brillanten Erbin, die Puppenhäuser für Verbrecher bastelte, bis zu einer jungen Frau, die Teil der Familie eines Manson-Opfers wurde, von einer Landschaftsarchitektin, die in einen verurteilten Mörder verliebt war, bis zu einem Columbine-Fangirl, das ihre eigene Massenerschießung plante - diese Frauen sind abwechselnd faszinierend, erschreckend und sympathisch.
Diese Geschichten sind eine aufschlussreiche Studie über die komplizierte Beziehung von Frauen zu wahren Verbrechen und über die Angst und das Verlangen, die sie auslösen können, und geben einen Einblick in die Gründe, warum sich viele Frauen zu Kriminalgeschichten hingezogen fühlen - auch wenn sie davor zurückschrecken. Monroe nutzt diese vier Fälle, um die Geschichte des amerikanischen Verbrechens durch die Entwicklung der forensischen Wissenschaft, die sich verändernde Rolle der Opfer, die satanische Panik, den Aufstieg der Online-Detektive und den langen Schatten der Columbine-Schießerei nachzuzeichnen. Savage Appetites kombiniert persönliche Erzählungen, Reportagen und eine soziologische Untersuchung von Gewalt und Medien im 20.
und 21. Jahrhundert und ist ein "Korrektiv des Genres, das es hinterfragt" (The New Statesman), das Empathie, Gerechtigkeit und die anhaltende Anziehungskraft des Verbrechens gewissenhaft erforscht.