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Willem Marinus Dudok, a Dutch Modernist: A Bio-Bibliography
Der holländische Autodidakt gehörte zu den am meisten kopierten Architekten der 1930er und 1940er Jahre. Sein internationaler Einfluss ist umso erstaunlicher, wenn man bedenkt, dass die meisten seiner Bauten in der Provinzstadt Hilversum entstanden sind.
Reisen, Mund-zu-Mund-Propaganda und Literatur verbreiteten die Nachricht von seinem humanen, modernen Ansatz bei der Gestaltung von Gebäuden. Die mehr als 1.200 bibliografischen Einträge in diesem Werk sind alphabetisch nach Jahrzehnten und weiter nach Gattungen geordnet. Jeder Eintrag wird zusammengefasst, beschrieben und im Kontext eines kritischen Überblicks über Dudoks Karriere bewertet.
Architekturwissenschaftler und -studenten werden von diesem umfassenden Führer durch die internationale Literatur über einen der meistbeachteten Vertreter der modernen Architektur profitieren. Zu lange wurde in der englischsprachigen Architekturliteratur die Pionierrolle Deutschlands bei der Entwicklung der Moderne hervorgehoben.
Dieser Beitrag war unbestreitbar wertvoll, aber die Niederländer wurden zu Unrecht übersehen; Dudoks Werk jedoch nicht. Hilversum wurde in den 1930er Jahren zu einem Magneten für junge ausländische Architekten.
Er zog weite Teile Kontinentaleuropas, der Vereinigten Staaten und Großbritanniens in seinen Bann, und in den 1940er Jahren wurde sein Stil so häufig nachgeahmt, dass ein neues Adjektiv geprägt wurde: dudoky. Dieser Band wird die Bedeutung von Dudoks Werk den heutigen Wissenschaftlern und Studenten wieder näher bringen.